Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Gabriel und Griechenland

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Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Rolle
der SPD in der Griechenland-Krise:

Mit seinem Schleuderkurs bei der Griechenland-Rettung hat der
Parteivorsitzende ein kommunikatives Desaster angerichtet. Mit seinen
Kurswechseln beim Freihandelsabkommen TTIP und der
Vorratsdatenspeicherung sowie der Absage an Steuererhöhungen hat der
Parteichef die Basis zuletzt mehrfach vor den Kopf gestoßen. So kommt
es, dass die Sozialdemokraten aus der schwersten Krise in Angela
Merkels Kanzlerschaft keinerlei Vorteil ziehen können. Zwar ist der
Nimbus der CDU-Regierungschefin als mächtigste Frau der Welt und
Führerin Europas angekratzt. „Die Trümmerfrau“ oder „Die Eiskönigin“
wird sie auf den Titelseiten der Magazine genannt. Tatsächlich aber
sind die meisten Menschen froh, dass in diesen schwierigen Zeiten die
ruhige Uckermärkerin die Geschicke des Landes leitet und nicht ihr
unberechenbarer Herausforderer.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

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