Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Merkel in Heidenau

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Die Frankfurter Rundschau schreibt zum Besuch
der Kanzlerin in Heidenau:

Die Worte, die wir von Angela Merkel hören, reichen nicht aus.
Längst hätte die Kanzlerin sich vor die Nation stellen und noch ganz
andere Worte sagen müssen: Liebe Bürgerinnen und Bürger, Sie müssen
nichts befürchten. Wir werden tun, was wir bei Krisen immer tun:
alles mobilisieren, was gebraucht wird, um sie zu lösen. Wir werden
das tun, ohne eine Schule, eine Straße weniger zu bauen, denn Geld
gibt es in diesem Land genug, und wenn wir mehr brauchen, holen wir
es nicht wieder bei den kleinen Leuten, sondern bei den großen. Es
wäre ein Versprechen, das wahrscheinlich nicht die nachhaltig
Durchgeknallten, womöglich aber die Schwankenden erreichen würde. Wo
ist die Kanzlerin, die sich vornimmt, die Bereitschaft zum
Zusammenleben zum unhintergehbaren Grundkonsens dieses Landes zu
machen?

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

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