Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Nato/Flüchtlinge

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Die Frankfurter Rundschau schreibt zum
Nato-Einsatz in der Ägäis:

Klar, abschießen sollen die Nato-Verbände die Flüchtlingsboote
nicht. Aber was dann? Irgendwie, so ergibt sich aus den
Verlautbarungen vom Donnerstag, sollen sie genau hinschauen und
Informationen für die Grenzschützer sammeln. Was das bringt, lässt
sich beziffern: Null Komma nichts. Das Geld für diese Mission wäre
als zusätzlicher Beitrag zur Versorgung von Flüchtlingen in
Heimatnähe um ein Vielfaches besser eingesetzt. Ein paar uniformierte
Zuschauer mehr werden kein Kriegsopfer hindern, ins Boot zu steigen.
Und die Ausrede, es gehe nur gegen Schleuser, ist längst verbraucht,
wenn in Wahrheit Flüchtlinge abgehalten werden sollen. Für dieses
Spiel nimmt die Nato eine brisante Vermengung polizeilicher mit
militärischen Aufgaben in Kauf? Traurig für Europa, den Raum der
Freiheit und des Rechts.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

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