Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur Deutschen Bank

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Die Frankfurter Rundschau schreibt zu den Plänen
der Deutschen Bank:

Der Konzern hat in den vergangenen Jahrzehnten so viele
Strategiewechsel und neue Renditeziele verkündet, dass es schwer ist,
den Überblick zu behalten. So mag der Verkauf der Postbank bei
genauer Analyse nachvollziehbar sein. Doch in der öffentlichen
Wahrnehmung bleibt vor allem hängen, dass die Deutsche Bank den Kauf
zunächst als großen Wurf verkauft hat, nur um nach sieben Jahren
festzustellen, dass die Bonner Tochter doch nur eine Bürde ist. Das
wirkt vollkommen strategie- und kopflos. Die Deutsche Bank kann ihre
Glaubwürdigkeit nur zurückgewinnen, wenn sie erstens ihre zahllosen
Skandale aufarbeitet und tatsächlich beweist, dass es einen
Mentalitätswechsel hin zu mehr Moral und Anstand gibt. Und zweitens,
wenn sie einmal länger als ein, zwei Jahre an einer groß verkündeten,
neuen Strategie festhält.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

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