Für Menschenwürde und ein friedliches Miteinander / Öffentliche Erklärung der Johanniter-Unfall-Hilfe zur Flüchtlingshilfe

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Die Mitglieder des Bundesvorstandes und der
Landesvorstände der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. haben am 29. Februar
2016 gemeinsam mit den rund 90 Teilnehmern eines bundesweiten
Erfahrungsaustausches im hessischen Butzbach eine öffentliche
Erklärung zu ihrer Verantwortung in der Flüchtlingshilfe
verabschiedet.

Unter der Überschrift „Für Menschenwürde und ein friedliches
Miteinander“ bekennen sich die Johanniter zur Flüchtlingshilfe als
humanitärer Aufgabe und dazu, sich auch künftig gemeinsam für
Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, zu engagieren und deren
Integration zu unterstützen. Gemeint ist sowohl die Integration in
die Gesellschaft als auch die Einbeziehung der Menschen anderer
Herkunft und Kultur in die eigene Organisation.

Die Johanniter machen sich stark für ein friedvolles, von
gegenseitigem Respekt getragenes Miteinander aller Menschen in
unserem Land und treten zugleich jeglicher Form von Intoleranz,
Fremdenfeindlichkeit und Gewalt gegen Flüchtlinge, aber auch
gegenüber ihren Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern, entschieden
entgegen.

„Für uns Johanniter ist die Hilfe für Menschen in Not
selbstverständlich – gleich welcher Religion, Nationalität und Kultur
und ungeachtet ihres asylrechtlichen Status“, sagt Wolfram Rohleder,
Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Vor dem
Hintergrund der zunehmend negativen Diskussion in der Öffentlichkeit
bekennen wir uns klar zu unserer Verantwortung gegenüber den
Menschen, die bei uns Schutz suchen.“

Die Erklärung der Johanniter-Unfall-Hilfe zur Flüchtlingshilfe ist
im Wortlaut zu lesen unter www.johanniter.de/fluechtlinge.

Die Johanniter engagieren sich in vielfältiger Weise in der Hilfe
für Flüchtlinge: Sie betreiben mehr als 120 Flüchtlingseinrichtungen
deutschlandweit, darunter zahlreiche Einrichtungen für unbegleitete
minderjährige Flüchtlinge sowie Erstaufnahmeeinrichtungen und
Gemeinschaftsunterkünfte. Über die Unterbringung hinaus leisten die
Johanniter medizinische, soziale, pädagogische und psychosoziale
Betreuung und Beratung und unterstützen die neu Ankommenden bei ihren
ersten Schritten zur Integration. Im Rahmen der
Johanniter-Auslandshilfe leisten sie einen Beitrag dazu, die
Lebensbedingungen der Menschen in den Herkunftsregionen zu
verbessern.

Pressekontakt:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Therese Raatz
Pressesprecherin
Tel: 030 – 26997-360
Mobil: 0173 – 619 3102
E-Mail: medien@johanniter.de

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