Geberkonferenz zu Syrien in London / Welthungerhilfe: Neue Strategie zur Unterstützung der syrischen Flüchtlinge erforderlich

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Vor der internationalen Geberkonferenz am Donnerstag
in London fordert die Welthungerhilfe eine neue Strategie, um die
syrischen Flüchtlinge in den Anrainerstaaten besser zu versorgen. Die
wichtigsten Organisationen, die in Syrien sowie der Türkei, dem
Libanon und Jordanien Hilfe leisten, treffen sich bereits heute in
London, um ihren Forderungen an die Staatengemeinschaft noch einmal
Nachdruck zu verleihen. Dazu gehört auch, dass die Kriegsparteien
aufgefordert werden müssen, die Belagerung von Städten zu beenden und
den Beschuss von Krankenhäusern sowie Schulen einzustellen.

„Nur ein Ende der Kämpfe und eine politische Lösung können
langfristig das Leid der Syrer beenden. Deshalb müssen alle Länder
konstruktiv die diplomatischen Bemühungen für einen Frieden
unterstützen. Bis dahin muss es uns gelingen, die katastrophale
humanitäre Lage der Menschen zu verbessern“, betont Dr. Till
Wahnbaeck, Vorstandsvorsitzender der Welthungerhilfe, am Rande des
Treffens in London.

Zentraler Bestandteil einer neuen Strategie muss auch die
langfristige Finanzierung der Programme der Vereinten Nationen sein.
Die UN braucht mehr als 7 Milliarden Dollar, um die Kriegsflüchtlinge
versorgen zu können. Bisher sind die von den Vereinten Nationen für
2015 benötigten Hilfsgelder nur zu knapp 60 Prozent überwiesen
worden.

Seit Ausbruch des Krieges vor 5 Jahren werden stündlich 50
syrische Familien aus ihren Häusern vertrieben. Die Lebenserwartung
ist im Land um 13 Jahre gesunken und jeder zweite Syrer ist auf
Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Dr. Till Wahnbaeck steht für Interviewanfragen in London zur
Verfügung.

Weitere Informationen unter
http://www.welthungerhilfe.de/syrien-nothilfe

Die Welthungerhilfe leistet seit November 2012 humanitäre Hilfe
für syrische Bürgerkriegsopfer. Nachdem dies zunächst innerhalb
Syriens erfolgte, wurde die Welthungerhilfe angesichts der
zunehmenden Flüchtlingsströme in die Türkei und in den Nordirak auch
in diesen Ländern aktiv. Koordiniert von dem Länderbüro in
Gaziantep/Türkei werden seit Sommer 2014 Bürgerkriegsopfer und
Vertriebene in der Region unterstützt. Weitere Informationen gibt es
auf der Internetseite
http://www.welthungerhilfe.de/syrien-nothilfe.html.

Pressekontakt:
Deutsche Welthungerhilfe e. V.

Ansprechpartner:
Simone Pott
Pressesprecherin
Telefon 0228 / 22 88 – 132
Mobil 0172 – 2525962
simone.pott@welthungerhilfe.de

Assistenz: Jessica Kühnle
Telefon 0228 / 22 88 – 454

presse@welthungerhilfe.de

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