Gegen Misshandlung und Verwahrlosung Umfrage: Große Mehrheit plädiert für verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen an Kindertagesstätten und Schulen

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Im Bereich Kinderschutz gilt Deutschland als
Vorreiter. Seit dem Jahr 2000 gibt es das Recht auf gewaltfreie
Erziehung, in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Misshandlungen
und kindlichen Gewaltopfer zurückgegangen. Für die Prävention könnte
in Deutschland aber noch mehr getan werden, ist die Meinung einer
breiten Mehrheit der Deutschen. So sprachen sich bei einer
repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Baby und
Familie“ 92,5 Prozent der Befragten dafür aus, dass jährliche
Vorsorgeuntersuchungen für Kinder an Kindergärten, Krippen und
Schulen zur Pflicht werden sollten, damit frühzeitig etwas gegen
Kindesmisshandlungen oder Verwahrlosung unternommen werden kann. Nur
ein Drittel der Befragten (36,7 %) hält Gewalt gegen Kinder in
Deutschland für eher die Ausnahme. Drei Viertel (77,0 %) glauben,
wenn Kinder bei uns Opfer von körperlicher Gewalt würden, geschehe
dies meist in der eigenen Familie.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby
und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei
1.935 Frauen und Männern ab 14 Jahren.

Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Baby und Familie“ zur
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Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
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