Gesetz zur Hospiz- und Palliativversorgung / TK fordert: Ländliche Regionen müssen mehr profitieren

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Der gesellschaftliche Umgang mit dem Sterben hat
sich verändert. Die Menschen setzen sich mehr als früher mit der
Frage auseinander, wie ihre letzte Lebensphase gestaltet sein soll.
Leistungen der Hospiz-und Palliativversorgung werden immer wichtiger.
Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstands der Techniker Krankenkasse
(TK), begrüßt die Gesetzesinitiative des Bundesgesundheitsministers:
„Schwerstkranke und Sterbende sollten überall qualitativ hochwertige
Strukturen finden, um zu Hause, im Krankenhaus, in einer
Pflegeeinrichtung oder einem Hospiz entsprechend ihren Wünschen und
Bedürfnissen versorgt zu werden.“

Folgerichtig sieht der Gesetzesentwurf ein umfangreiches
Maßnahmenpaket sowohl in der Kranken- als auch in der
Pflegeversicherung vor. Vor allem im ländlichen Raum ist das Netz an
Palliativ- und Hospizversorgung noch löchrig. Es ist richtig, dass
der Gesetzgeber hier eine Basis für flexiblere Vertragsmodelle und
neue Fördermöglichkeiten im vertragsärztlichen Bereich schafft.

„Wir setzen besonders stark auf regionale Kooperationen“, so Baas.
Anbieter aus der Region könnten sich so vernetzen sowie neue und
bereits bestehende Angebote miteinander verzahnen. „Insbesondere in
strukturschwachen Regionen müssen Versorgungslücken systematisch
geschlossen werden.“

Hinweis für die Redaktionen:

Das vollständige Positionspapier „Am Lebensende gut versorgt“
steht unter www.presse.tk.de (Webcode 715822) zur Verfügung.

Pressekontakt:
TK-Pressestelle
Für Rückfragen: Teresa Urban
Tel. 040-6909 2121
E-Mail: teresa.urban@tk.de
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