GesetzlicheÄnderungen: Beschäftigung von Asylbewerbern und Geduldeten in der Zeitarbeit / „Entscheidender Schritt: Integration durch Arbeit fördern“

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Die Öffnung der Zeitarbeit für Flüchtlinge und
Geduldete ist beschlossene Sache. Mit den heute verabschiedeten
gesetzlichen Änderungen können nunmehr Asylbewerber und Geduldete
nach einer Wartezeit von 15 Monaten, in sogenannten Mangelberufen
sogar nach einer Wartezeit von drei Monaten, bei einem
Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt werden, da die Vorrangprüfung der
Bundesagentur für Arbeit nach Ablauf der vorgenannten Wartezeiten
entfällt. Bislang war eine Beschäftigung als Zeitarbeitnehmer für
Personen mit einer Aufenthaltsgestattung oder einem Duldungsstatus
erst nach einem Aufenthalt von vier Jahren möglich. Randstad begrüßt
als marktführender Personaldienstleister in Deutschland diese
Änderung, sieht aber damit nach wie vor die Benachteiligung der
Zeitarbeitsbranche insgesamt noch nicht vollständig ausgeräumt.

„Die Möglichkeit einer Arbeit nachzugehen, ist das beste
Integrationsinstrument, das es gibt. Die nun beschlossenen
gesetzlichen Änderungen verbessern die Rahmenbedingungen für
Asylbewerber und Geduldete, so dass sie schneller am Arbeitsmarkt und
am gesellschaftlichen Leben partizipieren können“, so Eckard Gatzke,
Vorsitzender der Geschäftsführer bei Randstad Deutschland.
„Zeitarbeit in Deutschland ist eine moderne Beschäftigungsform, und
die Unternehmen der Personaldienstleistungsbranche bringen
nachweislich Menschen in Arbeit. Randstad ist ein gutes Beispiel
dafür, dass Integration jeden Tag ganz selbstverständlich gelebt
werden kann. Bei uns arbeiten Menschen aus über 120 Nationen mit den
verschiedensten kulturellen Wurzeln. Vielfalt ist ein integraler
Bestandteil unserer Unternehmenskultur.“

Ausgebildete Integrationsmentoren bieten praktische Hilfestellung
„Die Schlagworte demografischer Wandel und Fachkräfteengpässe
beschäftigen uns schon seit Jahren. Wir sollten die aktuellen
Entwicklungen als Chance und Teil der Lösung dieser Herausforderungen
sehen. Die Flüchtlinge bringen die unterschiedlichsten
Bildungshintergründe mit. Das Potential an Talenten, das hier
schlummert, darf nicht ungenutzt bleiben. Kenntnisse der deutschen
Sprache sind für ein vorurteilsfreies Miteinander und einen
gelungenen Einstieg in die Arbeitswelt eine unerlässliche
Voraussetzung und Schlüssel zur Integration“, so Eckard Gatzke. Zum
Abbau von Sprachbarrieren sind gezielte und zeitnah stattfindende
Sprachkurse unverzichtbar. Die Personaldienstleistungsbranche bietet
Einstiegsmöglichkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Doch was heißt das in der Praxis? „Wir haben bereits jetzt
ausgebildete Integrationsmentoren im Unternehmen, die als
Ansprechpartner für unsere Mitarbeiter dienen. Sie unterstützen
gemeinsam mit dem Betriebsrat auch Mitarbeiter, die Sprachdefizite
haben und leisten praktische Hilfestellung im Arbeitsalltag.“ Zudem
möchten viele der Menschen gerne in ihrem erlernten Beruf arbeiten,
können dies aber nicht, weil ihnen die Anerkennung der erworbenen
Qualifikationen fehlt. „Wir unterstützten ausländische Mitarbeiter
seit vielen Jahren bei dem Anerkennungsverfahren und haben hier ein
eigens eingerichtetes Team, den so genannten „Cross Border Service“,
berichtet Eckard Gatzke.

Über Randstad Gruppe Deutschland

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 550
Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1,95
Milliarden Euro (2014) ist die Randstad Gruppe der führende
Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen
unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben
der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio von Randstad unter
anderem die Geschäftsbereiche Professional Services,
Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen
passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer
Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung
unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung
sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für
Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und
Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als
Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000
einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als
Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten
Branche diente.

Randstad ist seit rund 45 Jahren in Deutschland aktiv und gehört
zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von
rund 17,3 Milliarden Euro (Jahr 2014), über 500.000 Mitarbeitern
täglich im Einsatz und ca. 4.400 Niederlassungen in rund 40 Ländern,
ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit.
Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe
Deutschland ist Eckard Gatzke.

Pressekontakt:
Randstad Deutschland Pressestelle
Petra Timm
Helfmann-Park 8
65760 Eschborn
Fon 0 61 96 / 4 08-17 70
Fax 0 61 96 / 4 08-17 75
E-Mail: presse@randstad.de
www.randstad.de

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