Gesundheitsvorsorge muss sozial Benachteiligte einbeziehen

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Der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt davor,
Arbeitslose und Hartz IV-Bezieher bei der Gesundheitsvorsorge
zurückzulassen. „Wer in erster Linie auf betriebliche
Gesundheitsvorsorge setzt, vergisst die Menschen ohne Arbeit. Dabei
benötigt insbesondere dieser Personenkreis einen besseren Zugang zu
Präventionsleistungen. Denn hier ist die Lebenserwartung bisher sehr
niedrig.“ Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer am Mittwoch
anlässlich der Anhörung zum „Gesetz zur Förderung der Prävention“ im
Deutschen Bundestag. Der Verbandspräsident bezeichnete es als
besorgniserregend, dass der Gesetzentwurf bisher keine Maßnahmen
vorsieht, die einen vorbeugenden Gesundheitsschutz für die gesamte
Bevölkerung ermögliche. „Die Gesundheitsvorsorge ist eine umfassende
gesellschaftliche Aufgabe. Diese Erkenntnis muss das
Präventionsgesetz aufgreifen. Geschieht dies im weiteren
Gesetzgebungsverfahren nicht, bleibt die Initiative ein Papiertiger.
Das wäre angesichts der hohen Bedeutung des Themas tragisch“,
erklärte Bauer.

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs

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Benedikt Dederichs
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