Gleichstellungsbeauftragte deröffentlich-rechtlichen Anstalten fordern: Mehr Frauen an die Spitze

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48. Konferenz der Frauen-, Gleichstellungsbeauftragten und
Beauftragten für Chancengleichheit von ARD, ZDF, Deutschlandradio,
Deutsche Welle und ORF

Die Teilnehmerinnen der 48. Konferenz der Frauen-,
Gleichstellungsbeauftragten und Beauftragten für Chancengleichheit
von ARD, ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle und ORF beklagen, dass
die Zahl der Intendantinnen an der Spitze der öffentlich-rechtlichen
Anstalten in Deutschland aktuell rückläufig ist.

Die kleinen Fortschritte der letzten Jahre mit drei Intendantinnen
im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gingen sukzessive verloren: Auf
Monika Piel folgte beim WDR Tom Buhrow. Auch bei der Neubesetzung der
Führung des Hessischen Rundfunks hätte es die Gelegenheit gegeben,
sich für eine Intendantin zu entscheiden. Diese Chance wurde leider
vertan. Deshalb forderten die Teilnehmerinnen der Konferenz beim
Bayerischen Rundfunk, dass beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
wieder eine Intendantin auf die zum 30. Juni 2016 ausscheidende
Amtsinhaberin Dagmar Reim folgen müsse. Qualifizierte Bewerberinnen
gäbe es genug.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse seiner Vorbildfunktion
nachkommen und hier gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.
Während die Gleichstellungsbeauftragten in den Sendeanstalten daran
arbeiteten, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, wäre
die Rückkehr zum von einem Intendanten geführten rbb das völlig
falsche Signal, so die Teilnehmerinnen.

Pressekontakt:
Sandra David
Gleichstellungsbeauftragte des Bayerischen Rundfunks
im Auftrag der Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten
sandra.david@br.de
Tel. 089 5900 24705

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