Grün-schwarze Koalition sendet vorsichtig-positives Signal / Pflegebranche hofft auf praxisnahe Vereinfachungen bei baulichen Anforderungen in Baden-Württemberg

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Zum gestern vorgestellten grün-schwarzen
Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg sagt der Landesvorsitzende
des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)
Rainer Wiesner:

„Wer auf echte Weichenstellungen für eine zukunftssichere Pflege
in Baden-Württemberg gehofft hat, muss nach der Lektüre des
Koalitionsvertrages enttäuscht sein. Wichtige Themen werden lediglich
gestreift, ein deutliches Bekenntnis zu einem breiten Mix aus
stationärer und ambulanter Pflege fehlt in der Vereinbarung zwischen
Grünen und CDU ebenso wie überzeugende Ansätze für den Kampf gegen
den Fachkräftemangel.

Bei den in Baden-Württemberg völlig überzogenen baulichen
Anforderungen an die Pflegeheime sendet die Koalition aber ein
vorsichtig-positives Signal, wenn sie ankündigt, die
Landesheimbauverordnung auf Erleichterungen und Vereinfachungen hin
überprüfen zu wollen. Nur substantielle Veränderungen beim
Einzelzimmergebot werden dafür sorgen, dass zahlreiche Pflegeheime
nicht in ihrem Bestand gefährdet sind. Denn sonst droht der Wegfall
von bis zu 17.700 Heimplätzen, wie es kürzlich ein vom bpa in Auftrag
gegebenes Gutachten des Institute for Health Care Business (hcb)
gezeigt hat.“

Das Gutachten finden Sie hier.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 9.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon mehr
als 1.000 in Baden-Württemberg) die größte Interessenvertretung
privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland.
Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der
Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater
Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen
die Verantwortung für rund 275.000 Arbeitsplätze und circa 21.000
Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 21,8 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Stefan Kraft, Leiter der Landesgeschäftsstelle, Tel.:
0711 – 96 04 96 0

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