Günther zu mehr Tempo 30 und hoher Stickoxid-Belastung: „Wir sind Getriebene“

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Die Pläne des Berliner Senats für mehr Tempo
30-Zonen in der Stadt werden konkreter.

Laut Verkehrsverwaltung ist im kommenden Monat mit ersten
Ergebnissen zu rechnen. Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos)
sagte am Mittwoch im rbb-Inforadio, zur Zeit würden Gebiete mit
besonders schlechter Luftqualität geprüft. Dazu zählten die Leipziger
Straße, die Frankfurter Allee, die Karl-Marx-Allee und die
Silbersteinstraße. Günther hofft, mit mehr Tempo 30-Zonen die
Belastung mit Stickoxiden zu senken.

Wörtlich sagte sie: „Wir sind in Berlin mit den Stickoxidwerten,
die wir haben, in einer sehr prekären Lage. An sehr vielen
Hauptstraßen sind die Grenzwerte deutlich überschritten, manchmal
doppelt so hoch. Das heißt, wir gefährden die Gesundheit von 20.000
bis 25.000 Menschen hier in Berlin. Das ist kein Zustand, den man so
lassen kann (…). Wir sind Getriebene, (…) und da ist Tempo 30
eine Maßnahme, die wir machen können, und die werden wir jetzt
beherzt angehen.“

Von einer früheren Überlegung, besonders umweltschädliche Autos
finanziell zu belasten, rückte Günther vorerst wieder ab: „So was
gibt es in anderen Regionen. Augenblicklich ist es nicht angedacht.“

Pressekontakt:
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Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

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