Hamburg zelebriert sich als ‚Nowruz‘-Stadt

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Hamburg, 26. März 2013.

Der kalendarische Frühlingsanfang am 20. März läutete für 300 Millionen Menschen weltweit das Nowruz-Fest ein. Anlässlich des wichtigsten Festes im persischen Kulturraum veranstaltete die Hafis-Gesellschaft zusammen mit der Botschaft der Republik Tadschikistan am heutigen Dienstag, den 26. März im Hamburger Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten einen Empfang. Gut 150 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, darunter der Botschafter Irans S.E. Sheikh Attar, Kultursenator a. D. Reinhard Stuth und David Zeller, Präsident des American Club of Hamburg, ließen sich trotz eisigen Temperaturen nicht lange bitten und feierten das bunte Frühlingsfest in ausgelassener Stimmung.

Kourosh Pourkian, Präsident der Hafis-Gesellschaft, zeigte sich hoch erfreut über die wachsende Relevanz, die das Nowruz-Fest mittlerweile in der Hansestadt hat: „Ich habe mir mal die Freude erlaubt, zusammenzurechnen, wie viele Hamburger und Hamburgerinnen ebenfalls Nowruz begehen. Rechnet man die Gemeinden (…) zusammen, kommt man auf die stolze Summe von 100.000! Das sind gut fünf Prozent der Gesamtbevölkerung unserer schönen Stadt Hamburg. Damit könnte Hamburg doch mit Fug und Recht als Nowruz-Stadt bezeichnet werden.“

S.E. Imomudin Sattorov, Botschafter von Tadschikistan und damit ebenfalls Gastgeber, betonte: „Nowruz ist ein Fest der Integration und Zusammenarbeit sowie der Einheit und Solidarität der Menschen.“ Der Hamburger Staatsrat Dr. Ralf Kleindiek übersandte herzliche Grüße vom Senat und stelle fest: „Nowruz ist ein Fest, das von vielen verschiedenen Volksgruppen gefeiert wird, das die ethnischen Gruppen verbindet. Man könnte also sagen, es ist somit auch ein Fest der Völkerverständigung.“

Wunderbar unterhalten wurde die illustre Gästeschar auch musikalisch. So begeisterte die Gruppe Shams, auch bekannt als Beatles von Tadschikistan, die mit poetischen Liedtexten und einer kunstvoll aufwändigen Musik zur beliebtesten Band Tadschikistans avanciert ist. Auch die tadschikisch-afghanische Sängerin Shabnam Suraya, die im persisch-sprachigen Raum ein großer Star ist, verzauberte die Hamburger Gäste.

Seit 2010 wird das Neujahrsfest von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als internationaler Nowruz-Tag anerkannt. In ihrer Erklärung stellte die Generalversammlung fest, dass „Nowruz ein Frühlingsfest persischen Ursprungs ist und seit mehr als 3000 Jahren auf dem Balkan, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten gefeiert wird.“

Die Hafis-Gesellschaft setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2010 für einen freien und starken Kulturdialog ein. Ihr Ziel ist es, zu einem besseren Verständnis der politischen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen im persischen Kulturraum und der Region beizutragen. Dass sie zusammen mit vielen weiteren Hamburgern das wichtigste Fest der Region in der Hansestadt standesgemäß feierte und damit dem Kulturaustausch eine prächtig geschmückte Bühne bot, ist da nur folgerichtig.

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