Hamburgs Bürgermeister Scholz kritisiert Rhetorik Seehofers: Der Begriff Asylmissbrauch ist verfehlt

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Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD)
steht dem Plan des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer
(CSU), separate Aufnahmezentren für Flüchtlinge ohne
Bleibeperspektive aufzubauen, offen gegenüber. Gleichzeitig hat er
dem CSU-Chef vorgeworfen, mit seiner Rhetorik ein gemeinsames
Vorgehen der Bundesländer in der Asylpolitik zu erschweren. „Es geht
um schnellere, unbürokratische Entscheidungen“, sagte SPD-Vize Scholz
dem Hamburger Magazin stern. „Dazu gehören auch spezialisierte
Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive. Aber es
geht eben nicht um schlechtere Standards, Drohungen mit Zelten oder
weniger Taschengeld. Der Begriff Asylmissbrauch ist verfehlt. Es ist
ärgerlich, dass die martialischen Töne aus Bayern das gemeinsame
Anliegen überlagern.“

Diese Vorabmeldung ist nur mit der Quellenangabe stern zur
Veröffentlichung frei.

Pressekontakt:
Sabine Grüngreiff, Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation, Telefon
040- 3703 2468.

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