Hartmut Ziebs: „Schluss mit der Schaulust!“ / DFV fordert Konzept gegen Gaffer / Bundesrat berät Strafrechtsverschärfung

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Der Bundesrat berät heute über eine
Strafrechtsverschärfung zur Bestrafung von Gaffern. „Die
Bundesratsinitiative zum ,Gaffer-Gesetz– ist ein Schritt in die
richtige Richtung, löst aber das Problem nicht“, stellt Hartmut
Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), fest. Der
niedersächsische Antrag beabsichtigt die Einführung eines neuen
Paragraphen zur Ahndung der Behinderung von Einsätzen. Erstmals soll
zudem das Fotografieren von toten Unfallopfern unter Strafe gestellt
werden.

„Es muss allen Menschen klar sein: Gaffen ist menschenverachtend.
Schluss mit der Schaulust!“, erklärt Ziebs. „Wir brauchen eine
stärkere Sensibilisierung der Bevölkerung für das Leid von
Unfallopfern – da besteht Nachhilfebedarf. Gesetzesänderungen sind
als flankierende Maßnahmen sinnvoll, reichen aber alleine nicht aus“,
ergänzt der Verbandspräsident.

Der Deutsche Feuerwehrverband will zu einem Runden Tisch zur
Problematik einladen. Hier sollen Verantwortliche aus der Politik,
dem Bevölkerungsschutz, den Strafverfolgungsbehörden und den Medien
gemeinsam an einem ganzheitlichen Konzept gegen Gaffer arbeiten.

Hinweis für die Presse: Gerne vermitteln wir ein Interview mit
DFV-Präsident Hartmut Ziebs.

Pressekontakt:
Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Silvia Darmstädter
Telefon: 0170 4756672
Fax: 030-28 88 48 809
darmstaedter@dfv.org

Facebook: www.facebook.de/112willkommen
Twitter: @FeuerwehrDFV

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