HCI Shipping Select 26: Anleger vor schwerer Entscheidung

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http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/faelle/hci-schiffsfonds-und-flottenfonds.html
Schon 2012 musste für vier Schiffsgesellschaften des Dachfonds HCI Shipping Select 26 Insolvenz angemeldet werden. Nun gibt es offenbar erneut finanzielle Schwierigkeiten.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Das Emissionshaus HCI Capital konzipierte den Schiffsfonds HCI (http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/faelle/hci-schiffsfonds-und-flottenfonds.html) Shipping Select 26 als Dachfonds. Dieser investierte in insgesamt acht Schiffsgesellschaften. Für die Gesellschaften der vier Tanker MT Hellespont Centurion, MT Hellespont Challenger, MT Hellespont Charger und MT Hellespont Chieftain wurde 2012 Insolvenz angemeldet. Damit verblieben als Zielobjekte nur noch die vier Plattformversorgungsschiffe MS Hellespont Daring, MS Hellespont Dawn, MS Hellespont Defiance und MS Hellespont Drive in dem 2008 aufgelegten Flottenfonds.

Für die Anleger, die sich mit einer Mindestsumme von 10.000 Euro an dem HCI Shipping Select 26 beteiligen konnten, verlief die Investition bislang wenig erfreulich. Die prognostizierten Ziele konnten nicht erreicht werden. Nach den vier Insolvenzen im Jahr 2012 steckt der Dachfonds nun offenbar erneut in Schwierigkeiten. Wie „fonds professionell online“ meldet, sollen die Anleger bis zum 13. Juni unverbindlich erklären, ob sie bereit sind, frisches Kapital zu investieren. Für die vier Schiffsgesellschaften besteht demnach ein Kapitalbedarf von knapp 9 Millionen US-Dollar.

Anleger sollten bei ihrer Entscheidung bedenken, dass sie möglicherweise gutes Geld schlechtem hinterherwerfen. Denn die Handelsschifffahrt steckt nach wie vor in einer tiefen Krise und ob unter den ungünstigen Rahmenbedingungen eine nachhaltige Sanierung des Fonds gelingen kann, ist keineswegs sicher. Um sich vor finanziellen Verlusten zu schützen, können Anleger daher ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen lassen. Dazu können sie sich an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht kompetenten Rechtsanwalt wenden. Dieser kann u.a. prüfen, ob Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden können.

Ansatzpunkt hierfür kann eine fehlerhafte Anlageberatung sein. Denn Schiffsfonds wurden in den Beratungsgesprächen häufig als sichere und renditestarke Kapitalanlagen dargestellt. Tatsächlich sind sie aber etlichen Risiken ausgesetzt, wie die zahlreichen Schiffsfonds-Insolvenzen in den vergangenen Jahren zeigen. Über diese Risiken, insbesondere über das Totalverlust-Risiko, hätten die Anleger umfassend aufgeklärt werden müssen. Ebenso hätte die vermittelnde Bank ihre Rückvergütungen (Kick-Backs) offenlegen müssen.

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