Hilfe für die Kinder von Bethlehem

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Zwei neue Vorstandsmitglieder (v.l.): Diözesan-Referent Norbert Kößmeier und Anette Kempf vom Altenw
 

Über 38.000 Kinder haben im vergangenen Jahr im Caritas Baby Hospital in Bethlehem medizinische Hilfe gefunden, ohne dass dabei nach Religion oder sozialer Herkunft gefragt wurde. Über diesen erneuten Patientenrekord informierte die Kinderhilfe Bethlehem ihre Mitglieder auf der diesjährigen Generalversammlung. Auf der Versammlung in Luzern (Schweiz) haben die Delegierten zudem Anette Kempf (Altenwerk Erzdiözese Freiburg) und Norbert Kößmeier (Erzbischöfliches Seelsorgeamt Freiburg) zu neuen Vorstandsmitgliedern gewählt. Geführt wird das internationale Werk zukünftig von der Präsidentin Sibylle Hardegger aus der Schweiz.

Die rund 60 Delegierten aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Italien und Großbritannien freuten sich über das gute finanzielle Ergebnis der Kinderhilfe Bethlehem. 2014 stiegen die Einnahmen um 300.000 Euro auf insgesamt 9 Millionen Euro. 3,25 Millionen steuerte die Kinderhilfe Bethlehem im Deutschen Caritasverband zu diesem positiven Ergebnis bei. Geld, das angesichts der steigenden Not und Nachfrage in Bethlehem dringend benötigt wird. Besonders häufig mussten sich Ärzte und Schwestern um Erkrankungen der Atemwege kümmern. Dies zeigt sich auch bei den ambulanten Spezialsprechstunden. Die meisten Patienten kamen zu den Fachärzten für Lungenerkrankungen (1.100 Behandlungen), gefolgt von der erst vor einiger Zeit eingerichteten neurologischen Sprechstunde (740 Behandlungen).

Für die neuen Vorstandsmitglieder Anette Kempf und Norbert Kößmeier sind all dies wichtige Angebote, die das Caritas Baby Hospital zu einem einzigartigen Werk machen. Schon seit der Gründung in den1950er Jahren ist das Erzbistum Freiburg stark in der Führung des ursprünglich deutsch-schweizerischen Vereins aktiv. Norbert Kößmeier ist als Referent für Religions- und Weltanschauungsfragen im Freiburger Seelsorgeamt und als langjähriger Mitarbeiter beim katholischen Hilfswerk missio mit Fragen der Entwicklungshilfe vertraut. „Mitten in einer Konfliktregion ist das Caritas Baby Hospital ein ganz besonderes Zeichen christlicher Präsenz und Nächstenliebe, das wir selbstverständlich für die Zukunft sichern und weiterentwickeln wollen“, sagte Kößmeier. Gemeinsam mit Anette Kempf ist er bereits im Mai nach Bethlehem gereist, um sich auf die neue Aufgabe vorzubereiten. „Viele Seniorengruppen wissen sich den Ärmsten der Armen im Heiligen Land verbunden und unterstützen die Kinderhilfe Bethlehem durch großzügige Spenden.“ Anette Kempf freut sich, dieses Engagement für die Kinder von Bethlehem in ihrem Verband fortzuführen.

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