Hohe Auszeichnung für soziales Engagement

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Pater Wolfgang
 

Preisträger der Jakob-Faasen-Plakette wird in diesem Jahr Wolfgang Sieffert, den Düsseldorfern
besser als Pater Wolfgang bekannt. Der Dominikaner-Pater erhält die gemeinsame Auszeichnung
der Bilker Schützen und der Kreissparkasse Düsseldorf – übrigens eine der begehrtesten Auszeich
nungen des Sommerbrauchtums – am 24. September im Rahmen eines Festaktes der Bilker Schüt
zen. Ausgezeichnet wird er für sein ?großes Herz– für die Menschen am Rande der Gesellschaft.

Die Jakob-Faasen-Plakette wird alljährlich gemeinschaftlich vom Traditionsverein „St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Bilk von 1475“ (Bilker Schützen) und der Kreissparkasse Düsseldorf verliehen. Ausgezeichnet werden Personen, die sich in besonderem Maße für gesellschaftliche Belange in Düsseldorf und der Region eingesetzt haben: Marlies Smeets, Jacques Tilly, Heinrich Spohr, Thomas Beckmann, Helmut Rattenhuber und Peter Justenhoven. Pater Wolfgang, der designierte Preisträger, wird für sein großes Herz für die Menschen am Rande der Gesellschaft ausgezeichnet.

„Pater Wolfgang ist Gottesmann, Gefängnisseelsorger, Initiator der Armenküche, Herausgeber des Magazins ?Ulmer Echo–, aber vor allem ein Mensch für Menschen, die ihn brauchen“, begründet Johann-Peter Ingenhoven, Mitglied im Vorstand der Kreissparkasse Düsseldorf, die diesjährige Preisträgerwahl.

Im vergangenen Jahr feierte der Dominikaner-Pater gleich dreimal ein silbernes Jubiläum: 25 Jahre Düsseldorf, 25 Jahre Gefängnisseelsorge und 25 Jahre Priester. Ein Beruf? Eher eine Berufung. Eigentlich sollte es in Richtung Naturwissenschaften gehen, aber schnell stellte er fest, dass nicht Reagenzgläser, sondern die Menschen den Mittelpunkt seines Lebens darstellen sollten. 1978 trat Wolfgang Sieffert in den Dominikanerorden ein und studierte in Fribourg/Schweiz und in Bonn Philosophie und Theologie. Die folgenden Jahre war er viel unterwegs, seit seiner Priesterweihe 1990 ist Düsseldorf sein Lebensmittelpunkt. Ausgleich für seine Alltagstätigkeit ist der Sport: Radfahren, Tauchen und Ringen.

„Ich will nicht einfach aufgeben, ohne für eine Sache gekämpft zu haben“, meint Pater Wolfgang. Schon als Kind trat Pater Wolfgang in den TuS Gerresheim ein, da ihm ein Freund seines Vaters den entscheidenden Rat gab: Ringen – ein Sport, bei dem man Taktik, Psychologie und Standfestigkeit braucht. Alles Eigenschaften, die ihm bei der Durchsetzung und der Realisierung seiner Ideen, um die er häufig ringen musste, zu Gute kommen: Waren vor einiger Zeit in Düsseldorf eine Armenküche in der Altstadt, eine Wärmestube oder eine medizinische Versorgung für Obdachlose noch undenkbar, sind diese stark frequentierten Einrichtungen aus dem heutigen Düsseldorf nicht mehr wegzudenken. Ein großer Verdienst Pater Wolfgangs.

Gäste der Nominierung waren neben einigen Preisträgern der Vorjahre wie Peter Justenhoven und Helmut Rattenhuber die Repräsentanten der größten Düsseldorfer Brauchtums-Vereinigungen Wolfgang Rolshoven (Baas Düsseldorfer Jonges), Rolf Lenz (Baas Alde Düsseldorfer) und Britta Damm ( 1. Vorsitzende Interessensgemeinschaft Düsseldorfer Schützen / IGDS).
Verliehen wird die Jakob-Faasen-Plakette im Rahmen eines Festakts zu Ehren ihres Königs bei den Bilker Schützen am 24. September 2016.

Fakten und Hintergrund-Informationen

Jakob Faasen

Den beruflichen Werdegang Jakob Faasens innerhalb ?seiner– Kreissparkasse könnte man kurz und einfach beschreiben: Vom Lehrling zum Direktor. Nach Durchlauf verschiedenster Abteilungen und Ämter wurde Faasen am 20. Dezember 1950 Sparkassendirektor und gehörte bis zu seiner Pensionierung im September 1968 dem Vorstand an. In seiner Freizeit widmete sich Faasen neben Sommer- wie Winterbrauchtum vor allem mit viel Herzblut den Bilker Schützen, denen er ab 1952 als erster Chef bis 1975 vorstand. Nach seinem altersbedingten Rücktritt ernannte ihn die Generalversammlung zum Bilker Ehrenchef.

Jakob-Faasen-Plakette

Benannt nach dem ehemaligen Kreissparkassenvorstand (1954 – 1968) und gleichzeitigen Bilker Schützenchef (1952 – 1975), der sich in großem Maße für „seinen Stadtteil“ Bilk verdient gemacht hat. Aus diesem Grunde werden Menschen, die durch herausragendes gesellschaftliches Engagement von sich Reden machen, mit der Plakette ausgezeichnet.

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