Horst Rahe in der AHGZ : „Habe mindestens 18.000 Arbeitsplätze geschaffen“

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Der Hamburger Unternehmer Horst Rahe
(A-Rosa, A-Ja, Arcona, Louis C. Jacob) hat nach der Übernahme der
Deutschen Seereederei in Rostock 1993 deutlich mehr Arbeitsplätze
geschaffen als ursprünglich erhofft. „Bei der Privatisierung habe ich
versprochen, 2.225 Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten“, sagte
er der AHGZ – Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv
Mediengruppe). „Bis heute sind mindestens 18.000 Arbeitsplätze
entstanden bei Aida, der A-Rosa Flussschifffahrt und bei den Hotels.“

Rahe, der am Sonntag in Hamburg die Brillat-Savarin-Medaille der
FBMA-Stiftung (Food & Beverage Management Association) erhält,
verteidigte die Schließung der Sternerestaurants in den A-Rosa-Hotels
auf Sylt und in Travemünde. „Es war genau der richtige Schritt und
ein betriebswirtschaftlicher Erfolg. Wir hatten nur noch sechs bis
acht Prozent der Gäste, die unsere Sternegastronomie besucht haben.“
Zur Ankündigung einer einfacheren Küche im Zwei-Sternerestaurant
Jacobs Restaurant im Hotel Louis C. Jacob sagte der geschäftsführende
Gesellschafter der Deutschen Seereederei: „Ich bin überzeugt davon,
dass es richtig ist, wenn wir die endlose Prozedur eines
Gourmetrestaurants weglassen. Jede Zeit hat ihre Berechtigung, aber
die Welt ändert sich.“

Rahe erhält die Auszeichnung für seine herausragenden und
nachhaltigen Verdienste um die Gast- und Tafelkultur. Der Preis
erinnert an den französischen Gastrosophen Jean Anthelme
Brillat-Savarin (1755 bis 1826). Rahe ist der 61. Preisträger, vor
ihm haben unter anderem Europapark-Gründer Roland Mack, der
Unternehmer August Oetker, Gastronom Gert Käfer, Mövenpick-Gründer
Ueli Prager und Sektproduzent Otto Henkell die nicht dotierte
Auszeichnung erhalten.

Das vollständige Interview lesen Sie in der AHGZ Nr. 15 vom 16.
April 2016.

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