Humanitärer Weltgipfel: SOS-Kinderdörfer fordern Priorität von Kinderschutz

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Beim Humanitären Weltgipfel in Istanbul haben die
SOS-Kinderdörfer die UN sowie die Staats- und Regierungschefs
aufgefordert, den Schutz der Kinder in humanitären Krisen zu
priorisieren.

„Kinder tragen oft die Hauptlast in Krisensituationen wie Krieg
oder Katastrophen. Sie erleiden Trennung, Vernachlässigung,
Misshandlung und Missbrauch sowie Traumata“, sagte der
Nothilfe-Direktor der SOS-Kinderdörfer, Andreas Papp. Rund 460
Millionen Kinder lebten in einer Krisensituation. 75 Millionen davon
hätten kaum oder keine Möglichkeit, in die Schule zu gehen.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass die Traumata bei Kindern in
Krisensituationen dramatisch zunehmen, wenn sie keinen Zugang zu
Bildung, Spielen und der Fürsorge durch Erwachsene haben.“ Dies mache
letztendlich die Rückkehr in ein normales Leben für die Kinder sehr
schwer. Daher müsse die Betreuung vor allem von unbegleiteten Kindern
in Krisensituationen absolute Priorität haben.

Pressekontakt:
Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

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