ICMPD errichtet Koordinations- und Kooperationszentrum für Migration im Mittelmeerraum

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Sechs Monate nach dem Migrationsgipfel in Valletta
gibt es große Bedenken hinsichtlich eines erneuten Aufflammens von
irregulärer Migration im Mittelmeerraum. In diesem Bewusstsein haben
heute der Außenminister von Malta, George Vella, und der
Generaldirektor des ICMPD (International Center for Migration Policy
Development), Michael Spindelegger, das „ICMPD- Koordinations- und
Kooperationszentrum für Migration im Mittelmeerraum“ in Valletta
eröffnet. Sämtliche zukünftige ICMPD-Aktivitäten im Mittelmeerraum
werden von diesem Zentrum aus koordiniert werden. Diese Aktivitäten
konzentrieren sich auf Migrationsdialoge und technische Unterstützung
sowie auf die positive Einflussnahme auf die Beziehungen der
Mittelmeer-Länder.

Ein halbes Jahr nach dem Valletta-Gipfel wird sich ICMPD von
diesem Zentrum in Malta aus um die wichtigsten Aspekte von
irregulärer Migration und Zwangsvertreibung kümmern. Auf regionaler
Ebene zielt das „Euromed Migration“ Programm darauf ab, ein
Rahmenwerk zu erstellen, mit dessen Hilfe evidenzbasierte Migration
und internationale Schutzstrategien entwickelt und umgesetzt werden
können. Auf nationaler Ebene soll ein Migrationssystem für Libyen
entwickelt und eine Verbesserung des Grenzmanagements im Libanon
angestrebt werden. Das von ICMPD implementierte „City-to-City“Projekt
achtet auf Möglichkeiten der Migration zwischen acht urbanen Zentren
in Europa, Nordafrika und dem Mittleren Osten. Darüber hinaus werden
neue Ideen für und Erfolgsgeschichten über Migration zwischen diesen
Städten identifiziert werden.

ICMPD-Generaldirektor Michael Spindelegger: „Die Eröffnung dieses
Koordinations- und Kooperationszentrum für Migration unterstreicht
unsere Bemühungen im Mittelmeerraum. Wir wollen einen wichtigen
Beitrag leisten, um Lösungen und Strategien zu finden für Europa und
darüber hinaus.“ Maltas Außenminister, Georg Vella, dazu: „Es ist
eine Ehre für Malta, dass sich das ICMPD mit seinem Zentrum hier
ansiedelt und wir sind davon überzeugt, dass unsere gemeinsamen
Anstrengungen bald die erhofften Ergebnisse im Zusammenhang mit der
aktuellen Migrations- und Flüchtlingskrise bringen werden.“

Rückfragehinweis:
Bernhard Schragl
ICMPD-Spokesman
Tel.: +43/1/504 4677-2444
Bernhard.schragl@icmpd.org

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/18269/aom

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