Industrie weiter auf Wachstumskurs – ZAB schließt das Jahr 2015 mit 3.075 Jobs erfolgreich ab

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Die ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) hat das Geschäftsjahr 2015 erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt 3.075 Arbeitsplätze (2014: 3.032) werden durch die von der ZAB betreuten Unternehmensprojekte geschaffen oder stabilisiert. Dahinter stehen
84 Ansiedlungsprojekte, 221 Innovationsprojekte sowie 46 Existenzgründungen. Damit verbunden ist ein Investitionsvolumen von 259 Millionen Euro. Motor der Entwicklung war auch 2015 die Industrie, gefolgt von Logistik und IKT/Medien. Der Bereich ZAB Arbeit hat 1.564 Unternehmen und 2.202 Einzelpersonen zu den Themen Fachkräfte, Weiterbildung sowie Arbeitswelt und Elternzeit beraten.

Brandenburgs Minister für Wirtschaft und Energie Albrecht Gerber erklärt: „Die brandenburgische Wirtschaft entwickelt sich positiv. Das spiegelt sich auch im guten Jahresergebnis der ZAB wider. Besonders erfreulich ist der hohe Industrieanteil: Allein bei den Ansiedlungen entfallen jedes zweite Projekt und gut jeder zweite Arbeitsplatz auf die Industrie. Beim Investitionsvolumen lag der Industrieanteil sogar deutlich über 70 Prozent. Das festigt die wirtschaftliche Struktur im Land und sichert vielen Menschen gut bezahlte Arbeit. Auch die verstärkte Ausrichtung der Wirtschaftsförderung auf die Bestandsentwicklung im Land zahlt sich aus. Mehr als die Hälfte der Ansiedlungsprojekte waren regionale Projekte. Darüber hinaus konnte die ZAB auch in der internationalen Akquisition zentrale Akzente setzen.“

ZAB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt sagt: „Das ZAB-Ergebnis 2015 ist ein erfreuliches Signal für die Wirtschaftsentwicklung im Land: Wachstum, Innovation und Fachkräfte sind gefragte Themen. Die Firmen sind zuversichtlich und investieren – und das in allen Regionen. Neu nach Brandenburg gekommen ist unter anderem die Gonvarri Steel. Der spanische Spezialist im 3D-Laserschneiden von Karosserieteilen investiert in Ludwigsfelde. In Schwedt/Oder siedelt sich die A&W Apparate & Wärmetauscherbau an. Ganz besonders freuen wir uns, dass auch die verstärkte Akquisitionsarbeit in der Schweiz erste Früchte zeigt: Der IT-Dienstleister Enersis Suisse hat sich mit seiner deutschen Tochtergesellschaft in Dreilinden angesiedelt. Im vergangenen Jahr hat die ZAB die Unterstützung im unternehmerischen Bestand ausgeweitet. Der Anteil regional betreuter Investitionsprojekte liegt bei 53 Prozent am Gesamtergebnis. Erweitert haben im Bestand unter anderem der Laminatproduzent Classen in Baruth, die taiwanesische Aleo Solar in Prenzlau, der Schaumstoffhersteller Megaflex in Guben oder das Logistikunternehmen Barth in Cottbus. Hinzu kommt eine große Zahl weiterer innovativer mittelständischer Projekte. Darüber hinaus stand im vergangenen Jahr das Thema Fachkräfte besonders im Fokus. Die Zahl der Unternehmensberatungen ist um mehr als 25 Prozent gestiegen. Und das Fachkräfteportal von ZAB Arbeit hat im Jahr 2015 mit 148.733 Besuchern einen neuen Spitzenwert erreicht. Die Fachkräfte-Services der ZAB kommen bei den Unternehmen richtig gut an. Die Entscheidung Brandenburgs, als erstes Bundesland ein komplettes Beratungspaket zu Wirtschaft und Arbeit aus einer Hand anzubieten, zahlt sich für unsere Arbeit aus.“

ZAB-Geschäftsführer Sebastian Saule betont: „2015 war ein gutes Innovationsjahr, ein wichtiges Jahr für das Thema Energie und bedeutsam für das internationale Geschäft. Das Interesse der Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen zu verbessern, war sehr groß. Insbesondere die Brandenburgischen Innovationsgutscheine und die Brandenburger Innovationsfachkräfte haben sich als sehr attraktive Instrumente zur Unterstützung der Unternehmen bei der Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit erwiesen. Auch bei den Gründungsaktivitäten ist die Dynamik anhaltend hoch. Auf dem Energiesektor spüren wir, wie sehr das Thema Unternehmen und Kommunen bewegt. Insgesamt 388 Energieberatungen haben wir durchgeführt. Das ist ein Spitzenwert. Außerdem hat das Cluster Energietechnik wichtige Impulse für die Bildung eines erfolgreichen Konsortiums beim Bundeswettbewerb „Schaufenster intelligente Energie“ gesetzt, so dass Brandenburg nun Modellregion für die Integration Erneuerbarer Energien ist. Das ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass unsere Vernetzungsarbeit in den Clustern ganz konkrete Früchte trägt. In der Außenwirtschaft konnten wir mithelfen, Brandenburg ein Stück internationaler zu machen. Insgesamt 629 märkische Unternehmen haben wir bei der Erschließung internationaler Märkte unterstützt, erstmals ging es zum Beispiel mit 15 Unternehmen nach Südkorea.“

Die Ergebnisse der ZAB in der Langfristbetrachtung:

Das Ergebnis von 2015 eingerechnet, hat die ZAB seit ihrer Gründung 2001 insgesamt 5.909 Unternehmensprojekte betreut. Damit sind 48.218 Arbeitsplätze und ein Investitionsvolumen von 9,7 Milliarden Euro verbunden.

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