Initiative „Give Something Back to Berlin“ gewinnt Hauptpreis des Intercultural Innovation Award 2016 / BMW Group und United Nations Alliance of Civilizations (UNAOC) zeichnen deutsche Initiative aus (FOTO)

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Mit dem ersten Platz des Intercultural Innovation Award wurde in
diesem Jahr die deutsche Initiative „Give Something Back to Berlin“
(GSBTB) ausgezeichnet. Zehn soziale Projekte aus aller Welt waren für
den Award nominiert, mit dem die United Nations Alliance of
Civilizations (UNAOC) und die BMW Group innovative interkulturelle
Konzepte fördern. Im Beisein von H.E. Nassir Abdulaziz Al-Nasser
(Hoher Repräsentant der UNAOC) und Bill McAndrews (Leiter
Konzernkommunikationsstrategie, Unternehmens- und Marktkommunikation
BMW Group) wurde der Preis gestern Abend im Rahmen des 7. Global
Forum der United Nations Alliance of Civilizations in Baku,
Aserbaidschan, verliehen. Die Berliner Initiative setzte sich aus
nahezu 1.000 Bewerbern aus 120 Ländern durch und überzeugte die
sechsköpfige unabhängige Jury, bestehend aus Vertretern weltweit
renommierter interkultureller Bildungseinrichtungen.

Deutsches Projekt gewinnt den Intercultural Innovation Award 2016

Stellvertretend für die gesamte „Give Something Back to
Berlin“-Gemeinschaft nahm Gründerin Annamaria Olsson den mit 40.000
US Dollar dotierten Hauptpreis entgegen. Aus einer spontanen Idee
heraus gründete die schwedische Journalistin 2013 die
Projekt-Plattform, über die Neu-Berliner aus aller Welt Zeit, Energie
und Know-how in soziale Projekte und Nachbarschaftsarbeit einbringen
können. Ziel ist es, Begegnungsplattformen für Menschen
unterschiedlichster Herkunft zu schaffen, die sich normalerweise
nicht über den Weg laufen würden. Dabei arbeitet GSBTB auf drei
unterschiedlichen Ebenen: Engagierte Ehrenamtliche werden in lokale
NGO-Projekte vermittelt; es dient als Netzwerkplattform auf der
Neuberliner zusammen kommen, um ihre eigenen Ideen zu entwickeln;
zudem werden ständig neue und eigene GSBTB-Projekte initiiert. GSBTB
unterstützt und realisiert eine Vielzahl an Projekten für Flüchtlinge
und leistet damit einen wichtigen Beitrag für nachhaltige Integration
und interkulturelle Verständigung. Geflüchtete Menschen sind dabei
nicht nur Begünstigte, sondern werden ein fester Teil der
GSBTB-Gemeinschaft.

„Im Namen der GSBTB-Gemeinschaft möchte ich mich bei der BMW Group
und der UNAOC für diese besondere Auszeichnung bedanken. Mit ihrer
vielfältigen Unter¬stützung können wir unsere Plattform und Projekte
nachhaltig professionalisieren. Dieser Preis ist auch eine
Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz unserer unzähligen
Freiwilligen. Ohne sie hätte –Give Something Back to Berlin– nicht zu
diesem großen Ort der Begegnung für so viele Menschen aus aller Welt
werden können“, freut sich Annamaria Olsson, Gründerin von GSBTB.

Intercultural Innovation Award fördert Nachhaltigkeit sozialer
Projekte

Mit dem Intercultural Innovation Award zeichnen die BMW Group und
die UNAOC seit 2011 jährlich zehn innovative soziale Projekte aus,
die den Dialog und das interkulturelle Verständnis fördern und
dadurch einen wichtigen Beitrag für wirtschaftliches Wachstum und
Frieden in globalisierten Gesellschaften leisten.Dieses einmalige
Kooperationsmodell zwischen dem Privatsektor und der UNAOC hat
weitreichenden Einfluss, da beide Partner mit ihren Kompetenzen die
Nachhaltigkeit der ausgewählten Projekte sicherstellen.

Ein Jahr lang erhalten das Team von „Give Something Back to
Berlin“ und die neun weiteren Finalisten umfassende beratende
Unterstützung von der BMW Group und der UNAOC: Neben einem Trainings-
und Kapazitätsaufbauprogramm zu Themen wie Strategie oder Planung
werden sie in das exklusive Netzwerk der „Intercultural Leaders“
aufgenommen und profitieren von den weitreichenden Netzwerken der
zwei globalen Partner.

„Wir freuen uns, dass in diesem Jahr eine Initiative aus Berlin
den Hauptpreis des Intercultural Innovation Award erhält. Gemeinsam
mit der UNAOC werden wir –Give Something Back to Berlin– ganz gezielt
bei der Entwicklung eines Geschäftsmodells unterstützen. Die
Zusammenarbeit mit einem zukunftsweisenden sozialen Start Up ist eine
Ehre für die BMW Group und wir freuen uns auf den gegenseitigen
Wissensaustausch“, erklärt Bill McAndrews, Leiter
Konzernkommunikations¬strategie, Unternehmens- und Marktkommunikation
BMW Group.

Die diesjährigen Finalisten (alphabetische Reihenfolge) sind:

The Blessing Basket Project – Artisan&You, USA
(www.blessingbasket.org)

The Coexist Initiative – Girls Education Equity Project, Kenia
(www.coexistkenya.com)

Give Something Back to Berlin e.V. – Give Something Back to
Berlin, Germany (www.givesomethingbacktoberlin.com)

International Council for Cultural Centers – Bread Houses Network,
Bulgarien (www.breadhousesnetwork.org)

On Our Radar – From the Margins to the Front Page, Großbritannien
(www.onourradar.org)

Red Dot Foundation – Safecity, Indien (safecity.in)

Routes 2 Roots – Exchange for Change, Indien
(www.routes2roots.com)

Shine a Light – CanalCanoa, Brasilien/USA (www.shinealight.org)

SINGA – SINGA Kiwanda, Frankreich (singa.fr)

Unistream – Educating Tomorrow Leaders Today, Israel
(unistream.co.il/en)

Gesellschaftliches Engagement bei der BMW Group

Gesellschaftliches Engagement ist für die BMW Group fester
Bestandteil des unternehmerischen Selbstverständnisses. Der
Schwerpunkt liegt vor allem auf den zwei Bereichen
Ressourceneffizienz sowie interkulturelle Innovationen und soziale
Inklusion. Dabei konzentriert sich das Unternehmen vor allem auf
Projekte und Konzepte, bei denen es aufgrund seiner Kernkompetenzen
eine konkrete, messbare Verbesserung bewirken kann. Im Fokus des
Engagements stehen langfristige Lösungsansätze, die international
übertragbar sind und nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“
spürbare Langzeitwirkung entfalten.

Die United Nations Alliance of Civilizations

Die The United Nations Alliance of Civilizations (UNAOC) ist eine
Initiative des UN Generalsekretärs zur Verbesserung des kultur- und
religionsübergreifenden Verständnisses und der partnerschaftlichen
Beziehungen zwischen Nationen und Völkern. Zudem möchte die UNAOC
einen Gegenpol zu polarisierenden und extremistischen Kräften
schaffen. In Zusammenarbeit mit Regierungen, internationalen und
regionalen Organisationen, zivilgesellschaftlichen Gruppen,
Stiftungen und dem privaten Sektor unterstützt die Allianz eine Reihe
von Projekten und Initiativen mit dem Ziel, Brücken zwischen
unterschiedlichen Kulturen und Gemeinschaften zu schlagen. Zudem
fördert die UNAOC innovative Basisprojekte zur Vertrauensbildung,
Versöhnung und Schaffung einer Kultur des gegenseitigen Respekts.

Pressekontakt:
Unternehmenskommunikation
Milena Pighi, BMW Group Konzernkommunikation und Politik, Sprecherin
CSR Telefon: +49-89-382-66563, Milena.PA.Pighi@bmw.de

Sabrina Artmann, BMW Group Konzernkommunikation und Politik, CSR
Telefon: +49 89 382-21248, Sabrina.Artmann@bmw.de

Internet: www.press.bmw.de E-Mail: presse@bmw.de

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