Innenexperte Bosbach zur AfD: „Ausgrenzen nicht die richtige Strategie“

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Angesichts der Wahlerfolge der AfD plädiert
der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach erneut für einen anderen Umgang
mit der rechtspopulistischen Partei. „Wir müssen die AfD dringend als
politische Konkurrenz ernst nehmen und uns mit den Motiven der Wähler
auseinander setzen“, sagte der Politiker in der phoenix-Sendung „Im
Dialog“ (Ausstrahlung: Freitag, 9. September 2016, 22.30 Uhr). „Mit
Dämonisierung werden wir die AfD politisch nicht margnisalisieren.“

Vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im
Frühjahr seien große Fehler begangen worden. „Wenn man sie nicht in
Fernsehstudios lässt oder ihnen untersagt, an Debatten teilzunehmen,
gibt man ihnen noch einen Märtyrer-Status. Ausgrenzen ist nicht die
richtige Strategie.“ Diese Vorgehensweise erwecke nur den Anschein,
die etablierten Parteien würden sich scheuen, mit den Repräsentanten
der AfD zu diskutieren oder fürchteten sich davor, dabei den Kürzeren
zu ziehen. „Wer gute Argumente hat, muss doch keine Angst haben vor
einer inhaltlichen Auseinandersetzung“, betonte Bosbach.

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