INSA-Meinungstrend der DVAG zur Pflegebedürftigkeit im Alter: Angst vor dem Pflegefall, doch für den Fall der Fälle sorgen die Deutschen nicht vor (FOTO)

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Sich dem Thema „Pflegebedürftigkeit“ stellen und aktiv für das
Alter vorsorgen – das sind für die Deutschen zwei Seiten einer
Medaille. Die Mehrheit der Deutschen (64%) hat Angst, im Alter
pflegebedürftig zu werden. Doch die meisten werden nicht aktiv,
obwohl die gesetzliche Pflegeversicherung häufig nicht ausreicht, um
auch im Fall der Fälle gut versorgt zu sein. Nur 15 Prozent der
Befragten, darunter mehr Männer (18%) als Frauen (13%), haben eine
ergänzende private Pflegeversicherung abgeschlossen. Dies ergab der
repräsentative INSA-Meinungstrend im Auftrag der Deutschen
Vermögensberatung AG (DVAG).

Dr. Udo Corts, Mitglied des Vorstands der Deutschen
Vermögensberatung AG (DVAG), unterstreicht: „Für die letzte
Lebensphase wünscht man sich eine aktive Teilnahme am
gesellschaftlichen Leben. Dabei muss auch das Pflegerisiko bei der
Planung des Lebensabends berücksichtigt werden. Hier wird jeder
Einzelne seine Zukunft noch stärker in die eigene Hand nehmen müssen:
Die zusätzliche private Vorsorge wird immer wichtiger!“

Das Thema „Pflege“ ist Frauensache

Unter den 64 Prozent der Befragten, die Angst vor
Pflegebedürftigkeit haben, sind wesentlich mehr Frauen (70%) als
Männer (57%). Kein Wunder: Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts
werden mehr als zwei Drittel (71% bzw. 1,86 Millionen) der
Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Und klassischerweise wird
private häusliche Pflege nach wie vor überwiegend durch Frauen
geleistet, wie eine Studie des Bundeministeriums für Gesundheit aus
dem Jahr 2011 bestätigt.

Pflege zu Lasten des Nachwuchses?

Zwei Drittel der Befragten (65%) wollen allerdings nicht, dass
ihre Kinder die Kosten ihrer Pflege tragen müssen. Besonders mit
zunehmendem Alter steigt die Zustimmung, dass es nicht die eigenen
Kinder sein sollten, die für die Pflegekosten aufkommen müssen. Auch
hier spielt die Versorgungslücke in der gesetzlichen
Pflegeversicherung eine Rolle: Wird diese Lücke mit privater
Absicherung ergänzt, wird zunächst das eigene Einkommen und Vermögen
für die Pflegekosten in Anspruch genommen. Hier ist vorausschauende
Planung gefragt: „Wenn das eigene Vermögen für die Pflege
aufgebraucht ist, tritt der Staat für die Pflegekosten ein. Aber
aufgepasst: Der Staat kann, unter bestimmten Voraussetzungen, bei den
Kindern Regress nehmen, denn Kinder sind ihren Eltern gegenüber
unterhaltspflichtig“, so die DVAG-Finanzexperten. „Hier gilt es genau
zu prüfen, mit welchen Versicherungen angespartes Privatvermögen
geschützt werden kann.“

Angaben zur Befragung:

Vom 10.06.2016 bis 13.06.2016 wurden 2.047 Personen über den
INSA-Meinungstrend online befragt. Die Ergebnisse der Befragung sind
repräsentativ für die Bevölkerung Deutschlands ab 18 Jahren.

Pressekontakt:
Deutsche Vermögensberatung AG
Münchener Straße 1, 60329 Frankfurt am Main
Birgit Rajchart, Tel.: +49 (69) 2384-1563;
E-Mail: Birgit.Rajchart@dvag.com
Dr. Maria Lehmann, Tel.: +49 (69) 2384-7826;
E-Mail: Maria.Lehmann@dvag.com

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