Invensity: Alltagsgegenstände mit Internet sind umstritten / Lampen, Uhren und Waschmaschinen mit Internet finden Zustimmung, Kühlschränke, Toaster und Kaffeemaschinen stoßen auf Ablehnung

Abgelegt unter: Umfrage |





Bei einer Expertenbefragung durch die
internationale Technologie- und Innovationsberatungsgesellschaft
Invensity (www.invensity.com) äußerten sich mehr als die Hälfte der
Fachleute unentschlossen zur Vernetzung von Alltagsgegenständen über
das Internet. 52 Prozent der 85 befragten Fach- und Führungskräfte
aus der IT-Branche sind demnach der Meinung, dass sich Chancen und
Risiken der Vernetzung in etwa die Waage halten. Ein gutes Drittel
(37 Prozent) stehen dem Thema ausgesprochen positiv gegenüber; 11
Prozent sind eher skeptisch, weil die Vernetzung im Alltag viele
unbekannte Risiken birgt. Im Durchschnitt haben sich die von
Invensity befragten Experten über ihre berufliche Professionalität
hinaus zu 80 Prozent auch privat mit der Vernetzung von
Alltagsgegenständen befasst, weil das Thema jedermann berührt.

Beleuchtung mit Internet ist am beliebtesten

Welche Alltagsgegenstände werden wohl am ehesten mit einer
Internetverbindung ausgerüstet werden, wollten die Berater wissen.
Die Antwort ist eindeutig: Beinahe zwei Drittel (73 Prozent) der
Fach- und Führungskräfte tippen auf die Beleuchtung und stehen dem
auch positiv gegenüber. Das eindeutige Votum mag damit
zusammenhängen, dass vernetzte Lampen heute schon recht weit
verbreitet sind, mutmaßen die Berater von Invensity. Als weitere
Alltagsgegenstände, die künftig vernetzt werden, hat die Umfrage
zutage gefördert (Mehrfachnennungen waren erwünscht): Wanduhr (30
Prozent), Waschmaschine (24 Prozent), Kühlschrank (23 Prozent),
Toaster (15 Prozent), Herd/Mikrowelle (12 Prozent) und Kaffeemaschine
(10 Prozent).

Die Zustimmung der Experten zur Vernetzung der unterschiedlichen
Gegenstände ist allerdings breit gefächert: Während die Wanduhr noch
auf 28 Prozent Zustimmung stößt („das finde ich gut“) und die
Waschmaschine auf immerhin noch 22 Prozent, liegen Kühlschrank (10
Prozent), Toaster (3 Prozent) und Kaffeemaschine (2 Prozent) deutlich
darunter. „Die Fach- und Führungskräfte sehen die Vernetzung im
Alltag kommen, stehen dieser Entwicklung aber divergent gegenüber“,
interpretiert Ulf Stocker, Leiter des Ressorts Software Engineering
bei Invensity.

Er ergänzt: „Ein Großteil der Unsicherheit bei Experten und der
Ängste bei Verbrauchern resultiert aus den Sicherheitslücken und
potentiellen Cyber-Angriffen, die allgegenwärtig zu sein scheinen. Es
ist daher wichtig, beim Thema Cyber Security und natürlich auch
Datenschutz Fortschritte zu machen.“

Anzeige von Informationen wichtiger als Aufnahme

60 Prozent der Befragten sehen die mit dem Internet verbundenen
Gegenstände vor allem als Ausgabegeräte für Informationen, sei es per
Display oder Sprachausgabe. So könnte der Kühlschrank beispielsweise
an der Außenseite über seinen Inhalt informieren und auf Lebensmittel
aufmerksam machen, die sich dem Haltbarkeitsdatum nähern. Ein Viertel
der Fachleute hält es hingegen für wichtig, dass das jeweilige Gerät
auch Informationen aus seiner Umgebung aufnehmen kann, etwa über ein
Mikrofon, eine Kamera oder Sensoren. Beispielhaft hierfür mag die
Kaffeemaschine stehen, die sich auf Zuruf „Kaffee ein“ einschaltet.

Die überwiegende Mehrheit (62 Prozent) der von Invensity befragten
Fach- und Führungskräfte stuft es als positiv ein, wenn die
Vernetzung und „Intelligenz“ der Geräte unsichtbar verschwindet, also
beispielsweise das in den Kühlschrank eingebaute Mikrofon „einfach
funktioniert“, ohne dass äußerlich darauf hingewiesen wird. Ein
knappes Viertel (23 Prozent) hält es für besser, wenn die
„intelligenten Funktionen“ sichtbar sind, also der Verbraucher etwa
einer Kaffeemaschine ansehen kann, ob diese ständig darauf „lauscht“,
ob in ihrer Nähe ein Kommando gesprochen wird.

Hersteller benötigen systematischen Innovationsprozess

„Das Expertenvotum ist eindeutig: 90 Prozent gehen davon aus, dass
die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Alltag der Menschen sehr
stark sein werden“, erklärt Stocker. Er erläutert: „Die
Digitalisierung bringt aber nicht nur für die Verbraucher erhebliche
Umwälzungen mit sich, sondern natürlich auch für die Hersteller. Die
Anbieter müssen so rasch wie möglich einen systematischen und
effizienten Innovationsprozess aufsetzen von der Ideenfindung über
die Produktentwicklung bis hin zur Marktreifung. Dabei reicht es
nicht etwa, die bisherigen Geräte einfach mit einem Mikrofon, einem
Display und einem WLAN-Modul zu versehen. Vielmehr müssen die
Unternehmen eine umfassende Softwarestrategie entwickeln, um eine
intelligente Vernetzung darstellen zu können.“

Die Invensity GmbH ist eine aufstrebende internationale
Technologie- und Innovationsberatung mit internationaler Ausrichtung.
Invensity hat in Deutschland Niederlassungen in Wiesbaden, München,
Stuttgart und Düsseldorf sowie in den USA. Mit ihrer Academy und
ihrem Innovation Center gewährleistet Invensity dauerhafte
Spitzenleistungen für namhafte Unternehmen im Forschungs- und
Entwicklungsbereich. Hochwertige Schulungen sowie individuelles
Mentoring fördern das Wissen, die Talente und die Fähigkeiten der
Mitarbeiter, die in den internen Ressorts projektübergreifend
Methoden und Kompetenzen entwickeln.

Pressekontakt:
Weitere Informationen: Invensity GmbH,
Parkstraße 22, 65189 Wiesbaden, Deutschland,
Tel. +49(0) 0611 504 754 0, E Mail: info@invensity.com,
Web: www.invensity.com

Pressekontakt: Manuel Sollbach,
E-Mail: manuel.sollbach@invensity.com

PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,
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Web: www.euromarcom.com

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