IT-Berufsstarter: Lieber versierter Nerd statt Führungskraft / Aktuelle Studie zum Berufsstart von IT-Fachkräften zeigt: IT-Absolventen geht Fachkompetenz vor steiler Karriere

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IT-Spezialisten haben bei ihrem Jobeinstieg einen
klaren Karriereplan, der ihrem „Nerd-Image“ als hochgradige
Fachexperten gerecht wird und deshalb anders aussieht als in anderen
Berufsfeldern. Anstatt möglichst schnell auf der Karriereleiter voran
zu kommen, steht für sie die Entwicklung von Fachkompetenz im
Vordergrund. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie des
Karriereportals get in IT sowie der Hochschule für Technik,
Wirtschaft und Kultur in Leipzig (HTWK). Für die Studie „get started
2015″ wurden mehr als 1.300 IT-Berufsstarter zu ihren Einstellungen
rund um den Berufseinstieg befragt. Weiteres zentrales Ergebnis:
IT-Absolventen sind sich ihres Marktwertes als gefragte
Kandidatengruppe in Zeiten des viel diskutierten Fachkräftemangels
absolut bewusst. So gehen satte 97 Prozent der noch in der Ausbildung
befindlichen IT´ler davon aus, dass sie gute oder sehr gute Chancen
auf dem deutschen Arbeitsmarkt besitzen.

Fokus auf Fachkompetenz als Alleinstellungsmerkmal

Fachliche Entwicklungsmöglichkeiten sind für IT-Berufsstarter das
entscheidende Kriterium bei der Jobsuche und erster Beleg für die
Attraktivität eines Arbeitgebers. 63 Prozent der Studienteilnehmer
geben dies als erstes Entscheidungskriterium an. Mit großem Abstand
folgen Faktoren wie etwa eine internationale Ausrichtung des
Arbeitgebers (17 Prozent) oder flache Hierarchien (12 Prozent). „Die
Entwicklung des spezifischen IT-Rüstzeugs ist der entscheidende
Antrieb für angehende Spezialisten in diesem Umfeld. Das
verdeutlichen die Ergebnisse unserer Studie. Spezialisierung im
Fachgebiet steht für sie deutlich vor einer hierarchisch
herausgehobenen Führungsposition oder einer besonders guter
Arbeitsatmosphäre. Das ist in dieser starken Ausprägung durchaus ein
Alleinstellungsmerkmal von IT-Absolventen“, erklärt Peter M. Wald,
Professor für Personalmanagement an der HTWK Leipzig.

Darüber hinaus interessant: die Parameter für einen attraktiven
Berufseinstieg aus Sicht der IT-Absolventen. Auf diese Frage (nur
eine Antwort möglich) antworteten 39 Prozent von ihnen, dass vor
allem eine gründliche und gezielte Einarbeitung in die neuen
Aufgabenbereiche einen gelungenen Berufsstart auszeichnet – die
Top-Antwort in diesem Zusammenhang. Weitere 22 Prozent wünschen sich
einen erfahrenen Mentor oder Job-Paten an ihrer Seite, der ihnen die
fachlichen Inhalte während des Berufseinstiegs näher bringt. Nur 14
Prozent wollen von Beginn an eigenverantwortlich und ohne fachliche
Anleitung Projekte managen.

Fachliche Weiterbildung schlägt Führungskräfteprogramm

Auch wenn es um anziehende Zusatzleistungen für IT-Absolventen
geht, sind vor allem die Arbeitgeber am besten aufgestellt, die die
fachliche Ausbildung ihrer IT-Mitarbeiter in den Mittelpunkt ihrer
Recruiting-Maßnahmen stellen. Zwar steht für 29 Prozent der
IT-Kandidaten ein unbefristeter Arbeitsvertrag mit angemessenen
Sozialleistungen im Fokus, weitere 28 Prozent legen aber den größten
Wert auf fachliche Weiterbildungen, die individuell auf sie
zugeschnitten sind. Im Vergleich dazu sind Führungskräfteprogramme
nur für 9 Prozent interessant. Letztlich sprechen nur 16 Prozent der
Teilnehmer davon, als primäres Karriereziel einmal eine
Führungslaufbahn einschlagen zu wollen, während es 30 Prozent in
ihrem Berufsleben am wichtigsten ist, innovativ etwas zu bewegen und
weitere 24 Prozent in erster Linie ein Experte auf ihrem Gebiet
werden möchten.

„Zahlreiche Arbeitgeber sind verstärkt auf der Suche nach
IT-Experten. Dabei sollten sie in erster Linie darauf achten, dass
sie in ihrem Personalmarketing die Vorzüge der bei ihnen anstehenden
Aufgaben sowie die fachlichen Entwicklungsperspektiven in den
Mittelpunkt stellen. Dafür bedarf es umfangreicher
Arbeitgebermarken-Konzepte, die über das übliche Veröffentlichen von
klassischen Stellenanzeigen auf Online-Jobbörsen oder das einfache
Spiegeln der Karriereseite auf Business-Netzwerken hinausgehen“, so
Rainer Weckbach, Gründer und Geschäftsführer bei get in IT in Köln.

Die komplette Studie steht hier zum kostenlosen Download bereit:
www.get-in-IT.de/whitepaper

Über die Studie

An der Befragung zur Studie „get started 2015“ der HTWK Leipzig
und get in IT im Juli und August 2015 beteiligten sich insgesamt
1.304 Teilnehmer. Die Befragung wurde über einen Online-Fragebogen
durchgeführt. 54 Prozent der Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der
Befragung Studierende im Bereich IT, weitere 46 Prozent
IT-Berufsstarter mit erster Berufserfahrung. Das Durchschnittsalter
bei den Berufstätigen betrug 27,75 Jahre, bei den Studierenden 24,69
Jahre. Wissenschaftlich begleitet wurde die Studie von Herrn Prof.
Peter M. Wald von der HTWK Leipzig.

Pressekontakt:
Deborah Liebig
PR und Marketing
Tel: 0221 998 991 972
Mail: deborah.liebig@get-in-IT.de

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