Jarzombek/Durz: Chancen der Industrie 4.0 für Arbeitsmarkt nutzen

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Deutscher Mittelstand ist treibende Kraft bei
Digitalisierung

Der Ausschuss Digitale Agenda des Deutschen Bundestages hat am
gestrigen Mittwoch ein öffentliches Fachgespräch zum Thema „Digitale
Arbeit“ durchgeführt. Hierzu erklären der Vorsitzende der
Arbeitsgruppe Digitale Agenda der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas
Jarzombek, und der zuständige Berichterstatter der Arbeitsgruppe
Hansjoerg Durz:

Thomas Jarzombek: „Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt.
Die Möglichkeiten der Industrie 4.0 bieten Arbeitgebern und
Arbeitnehmern enormes Potential für Entwicklung und Wachstum. Der
deutsche Mittelstand – tragende Säule des Arbeitsmarktes in
Deutschland – ist auch insofern treibende Kraft. Die Arbeit der
Zukunft verlangt aber neue Regeln und Rahmenbedingungen: Industrie
4.0 darf nicht am Arbeitsrecht scheitern. Daher sind die
Sozialpartner aufgerufen, Muster-Betriebsvereinbarungen zu
verhandeln, damit die Aufrüstung des Maschinenparks und der
datenbasierte, technische Fortschritt nicht durch langwierige
innerbetriebliche Verhandlungen verzögert werden. Die Politik wird
den Prozess mit flankierenden Maßnahmen begleiten. Sicher ist, der
Mittelstand wird auch zukünftig das Herz der deutschen Wirtschaft
sein und dabei die Potentiale der Digitalisierung nutzen.“

Hansjoerg Durz: Viele Unternehmen demonstrieren schon heute, wie
sie erfolgreich Industrie 4.0 umsetzen. Dies betrifft nicht nur die
Digitalisierung von Arbeitsprozessen, sondern das Gesamtpaket der
Organisationsentwicklung. Die Digitalisierung der Wirtschaft
erfordert Flexibilisierung auf allen Seiten. Durch ein gutes
Verhältnis und ein partnerschaftliches Miteinander der Sozialpartner
werden wir den Veränderungen der Digitalen Arbeitswelt erfolgreich
begegnen. Wichtig ist dabei, dass Politik und Wirtschaft in enger
Abstimmung die richtigen Rahmenbedingungen setzen, um den
unaufhaltsamen Prozess der 4. Industriellen Revolution zu begleiten.
Das A und O für einen erfolgreichen Übertritt in die digitale
Arbeitswelt wird Ausbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter sein.
Insbesondere die Unternehmen müssen ihre Beschäftigten auf allen
Ebenen für die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt schulen und in
Forschung und Entwicklung investieren – zahlreiche tun dies bereits
erfolgreich.

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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