Johanna Voß: Koalition spielt beim Fracking weiter mit Trinkwassersicherheit

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„Das Hin und Her von Union und FDP in Sachen
Fracking gerät allmählich zur Farce“, beurteilt die niedersächsische
Bundestagsabgeordnete der LINKEN Johanna Voß die am Freitag
verkündete Einigung der Koalition zum Fracking. Voß weiter:

„Die Gefährdung unseres Trinkwassers durch Fracking wird nicht
behoben, nur weil nun auch das Einzugsgebiet von Trinkwasserseen vom
Fracking ausgenommen werden soll. Die Bundesregierung tut so, als
könne sie dem Grundwasser vorschreiben, welche unter- und
überirdischen Wege es zu gehen hat. Das ist mehr als absurd.

Hier geht es schon lange nicht mehr um wissenschaftliche
Argumente, sondern darum, die baden-württembergische Union ruhig zu
kriegen. Diese bangt wegen des Bodensees offenbar um ihre
Wählerstimmen. Auch SPD und Grüne fordern nur ein lapidares
Moratorium, bis Fracking ohne giftige Chemikalien möglich sein soll.
Doch auch ohne diese kann niemand absehen, welche Auswirkung die
Veränderung tiefengeologischer Strukturen bei der Gasförderung haben
kann. Sei es im Hinblick auf das Trinkwasser durch entweichendes
Methan oder im Untergrund ausgespülte giftige Stoffe oder im Hinblick
auf seismische Aktivitäten. DIE LINKE fordert daher als einzige
Partei weiterhin ein flächendeckendes Fracking-Verbot. Alle anderen
Optionen bieten keine Sicherheit.“

Pressekontakt:
Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de

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