Johanniter haben weltweit erstes klassifiziertes Nothilfeteam (FOTO)

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Johanniter-Auslandshilfe besteht Prüfung der
Weltgesundheitsorganisation zum EMT 1 mobil

Die Johanniter-Auslandshilfe hat ihre internationale Soforthilfe
durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifizieren lassen und
als erstes Team weltweit in der Kategorie „Emergency Medical Team 1
mobile“ (EMT 1 mobil) die Prüfung bestanden. Die Johanniter sind
außerdem die erste Nichtregierungsorganisation, die den
Klassifizierungsprozess erfolgreich durchlaufen hat.

Ein EMT 1 mobil ist ein medizinisches Nothilfeteam, bestehend aus
21 Einsatzkräften, darunter mindestens drei Ärzte, neun
Rettungsassistenten und einer Hebamme, die nach Naturkatastrophen in
abgelegenen Regionen medizinische Soforthilfe leisten.

„Gratulation zu der harten Arbeit und danke, dass die Johanniter
an dem Klassifizierungsprozess teilgenommen haben. Wir von der WHO
hoffen, dass die Johanniter uns weiter dabei unterstützen, Teams in
Entwicklungsländern dabei zu helfen, Katastrophen und Epidemien
selbst bewältigen zu können“, sagte Dr. Ian Norton, Leiter des
EMT-Klassifizierungsprozesses bei der WHO. Gemeinsam mit sechs
weiteren Experten hatten sie die Prozesse und Standards der
Johanniter-Soforthilfe am 12. und 13. Juni in Frankfurt/Main geprüft.
„Wir haben den Klassifizierungsprozess von Beginn an aktiv
mitgestaltet, weil wir davon überzeugt sind, dass Qualitätsstandards
in der Soforthilfe notwendig sind“, erklärte Wolf-Ingo Kunze,
Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Umso
stolzer sind wir, dass erste Team weltweit in dieser Kategorie zu
sein.“

Die EMT-Klassifizierung reguliert künftig den Zugang zu
Katastrophengebieten, um schnell und koordiniert Menschenleben retten
zu können. Nicht-klassifizierte Organisationen werden wesentlich
schlechtere Chancen haben, eine Einreiseerlaubnis für betroffene
Länder zu erhalten.

Um die Klassifizierung zu erhalten, haben die Johanniter unter
anderem ihr Lager im „Sammlungsraum Logistik und Training“ in
Frankfurt am Main auf bis zu zehn Tonnen Material vergrößert,
Trinkwasseraufbereitungsanlagen angeschafft und umfassende
Handlungsrichtlinien für ihre rund 100 ehrenamtlichen Soforthelfer
festgeschrieben.

Pressekontakt:
Hinweis für Redaktionen:
Für Interviews stehen Ihnen Oliver Rodewald, Leiter der
internationalen Soforthilfe bei der Johanniter-Auslandshilfe, sowie
Dr. Christoph Lindenstromberg, medizinischer Fachberater der
Johanniter-Auslandshilfe für die EMT-Klassifizierung, zur Verfügung.

Medienkontakt:
Sandra Lorenz, Leiterin Kommunikation der Johanniter-Auslandshilfe
0172 / 563 87 40, sandra.lorenz@johanniter.de
Weitere Informationen zur Johanniter-Auslandshilfe:
www.johanniter-auslandshilfe.de
Twitter/Facebook: @JohanniterInt

Original-Content von: Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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