Jung: Hilfslieferungen müssen bei allen eingeschlossenen Syrern ankommen

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Erste VN-Hilfskonvois erreichen eingeschlossene
Städte

Die ersten Hilfskonvois der Vereinten Nationen mit Lebensmitteln,
Wasser und Medikamenten sind in fünf eingeschlossenen syrischen
Städten angekommen. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung:

„Wir begrüßen, dass die ersten Hilfskonvois der Vereinten Nationen
mit insgesamt 100 Lastwagen die Zivilbevölkerung in fünf
eingeschlossenen Städten mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten
versorgen können. Das ist eine erste konkrete Folge der Münchner
Vereinbarungen, auf die sich die USA, Russland und wichtige
Regionalmächte vor einer Woche verständigt haben.

Jetzt müssen sowohl das Assad-Regime als auch die oppositionellen
Kräfte sicherstellen, dass weitere Hilfskonvois auf den Weg kommen
und die Syrer in allen eingeschlossenen Gebieten des Landes erreichen
können. Diese humanitäre Pflicht trifft alle Bürgerkriegsparteien.

Zugleich müssen endlich konkrete Schritte in Richtung Feuerpause
erfolgen. Das ist der zweite Kernbestandteil der Münchner
Vereinbarungen. Hier muss insbesondere Russland seiner Verantwortung
gerecht werden und das Bombardement auf Wohngegenden sowie zivile
Einrichtungen einstellen. Darüber hinaus müssen Russland und Iran
ihren Einfluss auf Assad geltend machen, damit die syrische Armee
umgehend die Fassbombenangriffe unterlässt. Dazu verpflichtet die
VN-Sicherheitsratsresolution 2254 bereits seit dem 18. Dezember
2015.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
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