Jung/Lenz: Die EU braucht eine neue Nachhaltigkeitsstrategie

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EU-Kommission in der Verantwortung für die
Umsetzung der 17 internationalen Nachhaltigkeitsziele

Der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung hat bei
einem Arbeitsbesuch in Brüssel auf die Dringlichkeit einer
EU-Umsetzung der internationalen Nachhaltigkeitsziele, die
sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs), hingewiesen. Der
Beirat traf sich mit EU-Vizepräsident Jyrki Katainen und Karl
Falkenberg, Sonderberater im European Political Strategy Center
(EPSC). Dazu erklären der Vorsitzende des Parlamentarischen Beirates
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Andreas Jung und der Obmann des
Gremiums Andreas Lenz:

Andreas Jung:

„Die Europäische Union hat die globalen Nachhaltigkeitsziele der
Vereinten Nationen ebenso wie alle Mitgliedsstaaten ratifiziert.
Seitdem ist ein Jahr vergangen. Die Bundesregierung hat in dieser
Zeit eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie
entwickelt. Diese richtet sich konsequent an den 17 SDGs aus. Nun
muss die EU endlich Stellung beziehen. Sie kann die notwendige
Kohärenz bei der Umsetzung in nationale Nachhaltigkeitsstrategien der
europäischen Mitgliedstaaten herbeiführen.“

Andreas Lenz:

„Wenn Nachhaltigkeit – wie Sonderberater der EU-Kommission
Falkenberg in seinem kürzlich erschienen Strategiepapier ausführt –
eine „neue Europäische Marke“ werden soll, bedarf es auch neuer
europäischer Strukturen. Für die Nachhaltigkeit gilt, ökologische,
soziale und ökonomische Ziele in ein ausgewogenes Verhältnis zu
bringen und dabei ihre Auswirkungen auf die künftigen Generationen im
Blick zu haben. Die Europäische Umsetzung der globalen
Nachhaltigkeitsziele steht zudem vor der Herausforderung, dass das
Verständnis von Nachhaltigkeit je nach kulturellem aber auch
ökonomischem Hintergrund der einzelnen Mitgliedstaaten sehr
unterschiedlich ist. Daher sollte auch das Europaparlament möglichst
umfassend einbezogen werden. Zudem könnte eine institutionelle
Verankerung im EU-Parlament den SDG-Prozess dauerhaft fördern und
begleiten.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
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