Jung: Religionsfreiheit zum festen Bestandteil der Außenpolitik machen

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Open Door Index 2016 zur Christenverfolgung
veröffentlicht

Das Hilfswerk Open Doors hat am heutigen Mittwoch seinen aktuellen
Bericht zur Verfolgung von Christen weltweit vorgelegt. Dazu erklärt
der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Beauftragte für Kirchen
und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz
Josef Jung:

„Rund 100 Millionen Christen weltweit werden wegen ihres Glaubens
bedrängt und verfolgt. Neu ist, dass sich die Zahl der aufgrund ihres
Glaubens getöteten Christen und der attackierten oder sogar
zerstörten Kirchen in den betroffenen Ländern im Vergleich zum
Vorjahr fast verdoppelt hat. Diese dramatische Entwicklung erfüllt
die CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit großer Sorge.

Religionsfreiheit ist ein fundamentales Menschenrecht, dessen
Einhaltung immer wieder eingefordert werden muss. Zu diesem Recht
gehört es, seine Religion frei wählen zu dürfen, aber auch keiner
Religion anzugehören.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird sich in außenpolitischen
Gesprächen, wo immer möglich, aktiv für das Menschenrecht auf
Religionsfreiheit einsetzen. Das bedeutet auch, die Situation der
jeweiligen religiösen Minderheit – insbesondere der Christen in den
betroffenen Ländern – in den Blick zu nehmen.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat zudem die Bundesregierung
aufgefordert, einen Bericht zur Lage der Religionsfreiheit weltweit
bis zum 30. Juni 2016 vorzulegen.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

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