junge Welt: Lafontaine nennt Bedingungen für »rot-rot-grün«

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Oskar Lafontaine, Spitzenkandidat der Partei Die
Linke für die Landtagswahlen im Saarland am 26. März, äußert sich in
der Tageszeitung junge Welt (Wochenendausgabe) zu den Bedingungen
einer »rot-rot-grünen« Koalition unter Einbeziehung der Linkspartei
auf Bundesebene. Der ehemalige SPD- und Linken-Vorsitzende will im
Falle einer Regierungsbeteiligung »darauf drängen, dass die Agenda
2010 entsorgt wird«. Der designierte Kanzlerkandidat der SPD, Martin
Schulz, habe bislang nur »marginale Korrekturen« angekündigt. Dies
genüge nicht, kritisiert Lafontaine: »Wir müssen darauf bestehen,
dass die Agenda 2010 rückabgewickelt wird«. Ihre Folgen seien der
»große Niedriglohnsektor und die Rutschbahn der Löhne nach unten«.

Im Falle einer Regierungsbeteiligung der Linken im Saarland
kündigt Lafontaine an, in den Betrieben die Belegschaftsbeteiligung
einführen zu wollen: »Wenn die Arbeitnehmer Anteilseigner ihrer
Unternehmen werden, wird die Wirtschaft demokratisiert«, so
Lafontaine in der jungen Welt.

Das Interview mit dem saarländischen Spitzenkandidaten erscheint
am Samstag, dem 11. März, in der jungen Welt.

Pressekontakt:
junge Welt
Redaktion
Telefon: 030 / 53 63 55-0
redaktion@jungewelt.de

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