K+SÜbernahme: Gewerkschaft fordert Standfestigkeit

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Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie,
Energie (BCE) fordert vom Unternehmen K+S auch auch angesichts des
erneuerten Übernahmeangebotes der kanadischen PotashCorp energischen
Widerstand.

Dazu Volker Werber, Vorsitzender des IG BCE Landesbezirks
Hessen-Thüringen:

„Erneut hat Potash einen Vorschlag von 41 Euro je Aktie
unterbreitet, gewürzt mit einigen blumigen aber unverbindlichen
Versprechungen zum Erhalt der Arbeitsplätze bei K+S. Weder die Höhe
des Angebots noch die Versprechungen entsprechen jedoch den realen
Werten und Erwartungen. K+S ist gut beraten, nicht einmal
Verhandlungen zu erwägen. Denn ein auch nur annähernd werthaltiges
Angebot ist kaum zu erwarten – dazu ist Potash selbst viel zu
schlecht aufgestellt.

Potash will mit dieser Übernahme-Inszenierung nur von den eigenen
Schwächen ablenken. Für K+S wäre jedes Zusammengehen deshalb ein
schlechter Deal.

Das Unternehmen ist prinzipiell stark genug, alleine am Weltmarkt
zu bestehen. K+S produziert in Deutschland mit einer hoch motivierten
und qualifizierten Belegschaft unter den strengen deutschen Auflagen.
Das ist gut so. Daran sollte auch die Politik ein Interesse haben.
Die betroffenen Landesregierungen und die Bundesregierungen müssen
jetzt dabei helfen, K+S unabhängig zu erhalten.“

Pressekontakt:
IG BCE Landesbezirk Hessen-Thüringen
Mainzer Landstrasse 81
65189 Wiesbaden
www.hessen-thueringen.igbce.de
Ihr Ansprechpartner:
Volker Weber
Tel.: 0611 98 84 99-0
Email: volker.weber@igbce.de

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