Karriere oder Liebe: Umziehen für den Job? (FOTO)

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Deutsche Studenten sind räumlich flexibel – für den Job, aber auch
für die Liebe

– Gut zwei Drittel würden trotz Beziehung für einen attraktiven
Job in eine andere Stadt ziehen
– Mehr als die Hälfte würde eine Wochenendbeziehung in Kauf nehmen
– Egoistisch denken sie dabei nicht: 53% würden sich auch für den
Partner einen Job in einer anderen Stadt suchen
– Nur etwa jeder Zehnte schließt einen jobbedingten Umzug aus

„Karriere oder Liebe“ ist keine einfache Entscheidung. Wie
deutsche Studenten diese beiden Pole miteinander vereinbaren, zeigt
der aktuelle unicensus kompakt, eine regelmäßige, deutschlandweite
Umfrage des Personaldienstleisters univativ. 89 Prozent der Studenten
würden trotz einer festen Beziehung vor Ort für einen Job in eine
andere Stadt ziehen. Für 68 Prozent muss der Job dafür allerdings
besonders attraktiv sein. Mehr als die Hälfte der Befragten (53
Prozent) macht den Umzug davon abhängig, ob sich auch der Partner in
der neuen Stadt einen Job suchen würde. Die Standortfrage an sich ist
drittrangig: Nur für 38 Prozent ist die Attraktivität der neuen Stadt
ein entscheidendes Kriterium für die Umzugspläne. Immerhin gut jeder
Sechste (17 Prozent) würde bedingungslos für einen neuen Job umziehen
und dafür bereitwillig auch eine Fernbeziehung in Kauf nehmen. Im Mai
2016 befragte univativ 1.210 Studenten und Studentinnen zum Thema
„Karriere oder Liebe: Umziehen für den Job?“

Wenigstens am Wochenende soll Zeit für die Liebe sein

Deutsche Studenten zeigen eine enorme Kompromissbereitschaft, um
Job und Beziehung unter einen Hut zu bringen. Während ein knappes
Drittel (29 Prozent) den Partner auch unter der Woche sehen möchte,
gibt sich die deutliche Mehrheit (57 Prozent) mit einer
Wochenendbeziehung zufrieden.

„Berufseinsteiger sind sich klar darüber, dass der Traumjob im
seltensten Fall an der nächsten Ecke wartet und man auch räumlich
flexibel sein muss. Fernbeziehungen sind heute einfacher zu führen
als in der Vergangenheit, so dass es immer seltener heißt –Karriere
oder Beziehung– – beides lässt sich heute einfacher vereinbaren denn
je. Für 53 Prozent der Befragten, also jeden zweiten Studenten, kommt
weites Pendeln jedoch nicht in Frage“, beobachtete Olaf Kempin,
Gründer und Co-Geschäftsführer von univativ, die Ergebnisse der
aktuellen Umfrage. „Zumindest am Wochenende soll Zeit für die
Beziehung sein.“ Immerhin knapp die Hälfte der Befragten (46 Prozent)
gab an, bereits Erfahrungen mit einer Fernbeziehung gesammelt zu
haben. Nur etwas mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) schließt einen
jobbedingten Umzug definitiv aus. 14 Prozent hingegen würden ohne
Einschränkungen für ihren Job umziehen – gegebenenfalls auch
international.

Gegenseitige Rücksicht auf die Karriere des Anderen

Dreht man die Situation um, zeigt sich, dass die Befragten nicht
mit zweierlei Maß messen. Für den Fall, dass der Partner beruflich
bedingt umziehen möchte, würden ebenfalls 53 Prozent bereit sein,
sich in der anderen Stadt selbst nach einem neuen Job umzusehen. Für
den Traumjob des Partners würden 39 Prozent eine Fernbeziehung
eingehen und sich damit auf das Pendeln einstellen. Nur eine
Minderheit von acht Prozent würde allerdings die Beziehung beenden –
dieser Teil schließt eine Fernbeziehung kategorisch aus und möchte
auch den aktuellen Job nicht für den Partner aufgeben. Insgesamt also
harmonische Aussichten für das Liebesleben deutscher
Nachwuchsakademiker.

Über den unicensus kompakt

Der „unicensus kompakt“ ist eine Blitzumfrage der univativ GmbH &
Co. KG, Darmstadt. Der Personaldienstleister befragt dafür regelmäßig
bundesweit rund 1.000 Studenten in Deutschland zu für sie relevanten
Themen. Weitere Informationen im Internet unter www.unicensus.de.

Über univativ

Als Personaldienstleister stellt univativ seinen Kunden
qualifizierte Studenten, Absolventen und Young Professionals zur
Besetzung kurz- und langfristiger Vakanzen im Projekt- und
Tagesgeschäft zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den
Bereichen IT, Economics und Engineering.

Das 1998 gegründete Unternehmen ist heute mit über 1.000
Mitarbeitern an zwölf Standorten in Deutschland und der Schweiz
vertreten und pflegt den persönlichen Kontakt zu mehr als 7.000
jungen Talenten.

univativ bietet diesen ambitionierten Junioren vielfältige Jobs in
über 250 großen und mittelständischen Unternehmen, darunter mehr als
drei Viertel der DAX-Konzerne.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
www.univativ.de.

Pressekontakt:
Jule Bellinghausen
Oseon
069-25 73 80 22-20
jule@oseon.com

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