Kassen sollen Raucherentwöhnung bezahlen / „Abhängige Raucher haben ein Anrecht auf Finanzierung ihrer Therapie“

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Tabakkonsum gilt nicht als Krankheit, sondern
als selbstschädigendes Verhalten: Wer davon loskommen will, muss die
Behandlung deshalb selbst zahlen. Ein untragbarer Zustand, sagt
Professor Anil Batra, Leiter der Sektion für Suchtmedizin und
Suchtforschung an der Universitätsklinik Tübingen, in der
„Apotheken-Umschau“. „Wie Alkoholkranke haben auch abhängige Raucher
ein Anrecht auf Finanzierung ihrer Therapie“, betont er. Letztlich
könnte das nach einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums
(DKFZ) durch verhinderte Folgekrankheiten sowie weniger
Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung mehr als 50 Milliarden Euro
im Jahr einsparen: Ein noch gewichtigeres Argument: Jährlich sterben
in Deutschland bis zu 140 000 Menschen an den Folgen ihres
Tabakkonsums.

Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 7/2015 B liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
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