Kein Kind soll an Malaria sterben (BILD)

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Jede Minute stirbt ein Kind an Malaria, obwohl die Krankheit mit
Medikamenten gut zu bekämpfen ist. Der Kampf gegen diese Krankheit
ist ein Kernanliegen von action medeor, dem größten
Medikamentenhilfswerk Europas. Um für diesen Kampf noch mehr
Mitstreiter zu gewinnen, veranstaltete action medeor heute im Vorfeld
des Weltmalariatages (25. April) eine parlamentarische
Diskussionsrunde im Bundestag in Berlin. Prominent unterstützt wird
das Hilfswerk dabei von seiner Botschafterin Anke Engelke. Sie
besuchte Anfang des Jahres ein Malariaprojekt in Togo, dort muss kein
Kind mehr an Malaria sterben.

„Durch medeor habe ich erfahren, dass Malaria die häufigste
Todesursache für Kinder in Afrika ist“, sagt Anke Engelke,
Botschafterin von action medeor, „dabei können Kinder mit einem
Moskitonetz vor dem Stich einer Mücke geschützt werden. Und kommt es
doch zu einer Ansteckung, kostet die Behandlung nur einen Euro.“ In
dem medeor-Projekt konnte Malaria erfolgreich zurückgedrängt werden.
„Dort werden die Menschen regelmäßig über die Malariaprävention und
-behandlung informiert“, so Engelke. In Baguida, einem
Hochrisikogebiet in Togo, wurden im vergangenen Jahr 5000
Malariafälle registriert, aber kein einziger Todesfall.

Dass sich die Aufwendungen für die Malariabekämpfung lohnen,
zeigen die Zahlen: Seit dem Jahr 2000 gibt es ein Viertel weniger
Malariatote. „Deshalb ist es so wichtig, im Kampf gegen Malaria nicht
nachzulassen“, sagt Bernd Pastors, Vorstandssprecher von action
medeor. „Unser Malariaprojekt in Togo ist besonders erfolgreich. Dort
ist die Sterblichkeit stark gesunken.“ Kein Grund sich
zurückzulehnen, sondern ein Ansporn für die Zukunft. Immer noch
sterben jährlich 660.000 Menschen weltweit an Malaria. „Die Staaten
sollen sich an ihre Finanzierungszusage für den Globalen Fonds
halten“, so Pastors, „damit das Millenniumsziel, Malaria einzudämmen,
erreicht werden kann, ganz im Sinne des Mottos des Weltmalariatages
2013 –In die Zukunft investieren. Malaria besiegen.–„

Weiteres Footagematerial zum Herunterladen unter:
www.medeor.de/Presse

Um Projekte wie in Togo durchzuführen, ist action medeor auf
Spenden angewiesen. Spendenkonto 555 555 555 bei der Volksbank
Krefeld, BLZ 320 603 62, Stichwort: „Malaria“

Pressekontakt:
Deutsches Medikamenten-Hilfswerk action medeor, St. Töniser Str. 21,
D-47918 Tönisvorst, www.medeor.org

Pressesprecherin Susanne Haacker, Tel. 02156/9788-178, 0173/5152091,
Fax. 02156/97 88 88

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