Kfz-Gewerbe: Forderungen an künftige Bundesregierung

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Die Rechtssicherheit für Autofahrer bei der Nutzung ihrer
Dieselfahrzeuge steht ganz oben im Forderungskatalog des
Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) an die zukünftige
Bundesregierung. Dabei verschließt sich der Verband der Autohäuser
und Werkstätten keineswegs umweltorientierten Lösungen. So setzt sich
der ZDK dafür ein, die Entwicklung technisch funktionsfähiger
Nachrüstlösungen zur Reduzierung des Stickoxid-Ausstoßes bei Euro
5-Dieselfahrzeugen zu fördern. Maßnahmen zur Luftreinhaltung sollten
laut ZDK alle Verursacher einbeziehen und nicht nur den
Straßenverkehr. Insbesondere die kommunale Verkehrspolitik sei
gefordert: Mit Grüner Welle und einem gleichmäßigen Verkehrsfluss
ließen sich Stickoxidemissionen deutlich reduzieren. Angesichts der
zunehmenden Digitalisierung auch von Pkw müsse das Wettbewerbsrecht
laut ZDK eine Gleichberechtigung aller Marktteilnehmer beim
Datenzugriff durchsetzen. Das Kfz-Gewerbe benötige einen
uneingeschränkten und direkten Zugriff auf die Daten im
Kraftfahrzeug, um zukunftsorientierte Geschäftsmodelle umsetzen zu
können. Einen flächendeckenden Internetzugang mit hinreichenden
Bandbreiten im Gigabit-Bereich für die Kfz-Betriebe und ein
flächendeckendes 5G-Funknetz für die vernetzte Mobilität sieht der
Verband als zwingend notwendig an.

Das bewährte System zur technischen Fahrzeugüberwachung in
Deutschland müsse aus Sicht des ZDK auf Dauer erhalten bleiben. Dafür
sei die Einbindung des Kfz-Gewerbes in den Gesamtkomplex der
technischen Fahrzeugüberwachung unabdingbar. Neben der dualen
Ausbildung sollten auch die berufliche Fort- und Weiterbildung und
hier insbesondere Fachkompetenz und Kontinuität beim Lehrpersonal auf
höchstem Niveau gewährleistet werden. Nicht zuletzt müsse der
Meisterbrief als qualitative Berufszugangsvoraussetzung im Handwerk
erhalten bleiben. Und schließlich setzt sich der ZDK dafür ein, die
Gängelung der Unternehmen durch immer kleinlichere Vorschriften zu
unterbinden und das Bezahlen mit Bargeld nicht einzuschränken.

Hinweis an die Redaktionen: Der Forderungskatalog ist Teil dieser
Mail und überdies im Internet unter https://www.kfzgewerbe.de/presse
abrufbar.

Pressekontakt:
Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher,
Tel.: 0228/ 91 27 270
E-Mail: koester@kfzgewerbe.de

Original-Content von: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, übermittelt durch news aktuell

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