Kinder sind immer noch Karrierekiller

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Dies ist ein Ergebnis der Online-Umfrage von
BRIGITTE und dem Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland GmbH,
an der mehr als 2.000 Personen zu ihrer beruflichen Situation,
beruflichen Erfolgsfaktoren und ihren beruflichen Plänen befragt
wurden

Die Stunde der Frauen hat geschlagen: Frauen haben heute so viele
Möglichkeiten wie nie zuvor. Aber sie stehen auch unter enormem
Druck, um Partnerschaft, Kind und Beruf bzw. Karriere unter einen Hut
zu bekommen. BRIGITTE greift in großen Studien, Interviews und
Reports regelmäßig Themen rund um Job, Kind und Familie auf. Die
neueste BRIGITTE-Umfrage zeigt, wie sich Frauen in der neuen
Arbeitswelt fühlen, wie offen sie für Neues und berufliche Wechsel
sind – und dass Kinder und Karriere noch immer schwer zu vereinbaren
sind.

Die aktuelle Online-Umfrage, realisiert vom
Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland GmbH, ist repräsentativ
für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. In der Zeit vom 15. Juli
2016 bis zum 18. Juli 2016 wurden im Auftrag von BRIGITTE 2.044
Personen, Frauen und Männer, befragt.

Kinder sind noch immer Karrierekiller

BRIGITTE wollte wissen, ob Kinder nach wie vor Karrierekiller
sind. Hier stimmen die Einschätzungen der befragen Frauen und Männer
überein: Für 70 Prozent aller Befragten sind Kinder (weiterhin) ein
Karrierekiller für Frauen. Es gab eine stärkere Zustimmung bei Frauen
zwischen 35-44 Jahren als in den anderen Altersgruppen, sie liegt bei
77 Prozent („ja, nach wie vor“ und „ja, aber nicht mehr so stark wie
früher“). Aber immerhin denkt auch rund ein Viertel (24 Prozent)
aller Frauen, dass Kinder der Karriere nicht im Weg stehen.

Was tun für den Traumjob?

Die Opferbereitschaft ist nicht grenzenlos: Auf die Frage „Was
würden Sie in Kauf nehmen oder haben Sie schon in Kauf genommen, um
beruflich erfolgreich zu sein?“ gaben 43 Prozent der Frauen (und nur
32 Prozent der befragten Männer) an, dass sie weder in eine andere
Stadt ziehen, noch eine Fernbeziehung führen und weniger Kontakt zu
ihren Freunden haben wollen. Auch weniger Geld oder Freizeit wären
keine Option. Immerhin 6 Prozent der befragten Männer würden Sex mit
dem/der Vorgesetzten für den eigenen beruflichen Erfolg in Kauf
nehmen, nur 1 Prozent der Frauen ist dazu bereit. Je jünger die
befragten Frauen sind, desto eher sind sie gewillt, für den
beruflichen Erfolg umzuziehen und weniger Kontakt zu ihren Freunden
zu haben.

Zufriedenheit: Je qualifizierter der Job, desto größer die
Zufriedenheit

Auf die Frage nach der Zufriedenheit mit ihrer beruflichen
Situation sind 47 Prozent der Frauen und 52 Prozent der Männer
zufrieden oder sehr zufrieden, aber auch 17 Prozent der Frauen und 15
Prozent der Männer weniger oder gar nicht zufrieden. Die
Zufriedenheit scheint in Zusammenhang mit der beruflichen Position zu
stehen: 82 Prozent der weiblichen leitenden Angestellten sind mit
ihrer beruflichen Situation (sehr) zufrieden – demgegenüber stehen 57
Prozent der nicht leitenden Angestellten.

Für Erfolg im Beruf ist eine gute Ausbildung wichtiger als gutes
Aussehen

Zum beruflichen Erfolg gehört für 70 Prozent der Frauen „gutes
Aussehen“ dazu, lediglich 3 Prozent der Frauen sagen, es ist „gar
nicht wichtig“. „Gutes Aussehen“ halten die 18-24-jährigen für
weniger wichtig als die anderen Altersgruppen. Für 91 Prozent der
Frauen ist eine gute Ausbildung wichtig oder eher wichtig für den
beruflichen Erfolg. „Werbung für sich selbst zu machen“, halten die
35-44-jährigen Frauen für wichtiger als Frauen anderer Altersgruppen.
Immerhin 69 Prozent der befragten Frauen glauben, dass auch Glück und
Zufall eine entscheidende Rolle für die berufliche Karriere spielen.

Offen für Neues

91 Prozent der Frauen finden es für den beruflichen Erfolg von
Frauen sehr wichtig oder eher wichtig, dass diese sich immer
weiterentwickeln und Neues lernen.

Zum ersten Mal lädt BRIGITTE morgen (29.September) zum
Job-Symposium nach Berlin ein. Das Motto: „BRIGITTE macht Mut“. Das
Thema: „Frauen und Beruf: Einsteigen – Aufsteigen – Umsteigen“.
BRIGITTE möchte Frauen unterstützen und ermutigen, sich mehr
zuzutrauen – und mehr zu fordern. Das Symposium richtet sich an
Frauen, die mehr über ihre persönlichen Stärken wissen möchten, die
nach neuen Herausforderungen im Job suchen, die nach einer Auszeit
zurück in den Beruf wollen, die eine neue Existenz gründen möchten
oder sich fit für die Veränderungen in der digitalen Arbeitswelt
machen möchten. Unterstützt wird das BRIGITTE-Job-Symposium durch die
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen: Sie ist die
Schirmherrin des Events.

Pressekontakt:
BRIGITTE
Stellv. Leiterin Markenkommunikation
Maike Pelikan
Gruner + Jahr GmbH & Co KG
Tel: +49 (0) 40 / 37 03 – 21 57
E-Mail: pelikan.maike@guj.de

Original-Content von: Gruner+Jahr, BRIGITTE, übermittelt durch news aktuell

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