Kindernothilfe startet Soforthilfe in Ecuador und ruft zu Spenden auf

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Die Kindernothilfe stellt 50.000 Euro für die
Opfer des Erdbebens in Ecuador bereit und ruft zu Spenden auf. Das
Geld wird für lebensnotwendige Maßnahmen, etwa die Versorgung mit
Lebensmitteln und Hygieneartikeln, eingesetzt. Außerdem sollen
Notunterkünfte für Familien in der besonders schwer getroffenen Stadt
Guayaquil errichtet werden.

„Gerade für die Kinder ist die chaotische Situation nach einem
derart heftigen Erdbeben sehr belastend und gefährlich. Einige sind
verletzt, andere haben Vater oder Mutter verloren“, sagt
Kindernothilfe-Landeskoordinator Mauricio Bonifaz, der das Beben
selbst miterlebt hat. „Die Menschen hier stehen unter Schock. Nach
wie vor kommt es zu Nachbeben. Noch immer werden viele Personen
vermisst, die unter den Trümmern der eingestürzten Häuser vermutet
werden.“

Die Kindernothilfe ist seit 1979 in dem Andenstaat aktiv und
unterstützt dort gegenwärtig mehr als 4.500 Kinder und Jugendliche.
Schwerpunkte der Projektarbeit liegen in der Bildungsarbeit,
Gewaltprävention und psychosozialer Rehabilitierung. Beim schwersten
Erdbeben seit Jahrzehnten in Ecuador sind nach letzten Angaben mehr
als 270 Menschen ums Leben gekommen und über 2.000 weitere verletzt
worden.

Spenden unter dem Stichwort „Erdbeben Ecuador“ werden erbeten auf

Spendenkonto Kindernothilfe e.V.
Bank für Kirche und Diakonie eG (KD-Bank)
IBAN: DE92 3506 0190 0000 4545 40
BIC: GENODED1DKD

Pressekontakt:
Angelika Böhling, Pressesprecherin
Angelika.Boehling@knh.de
Tel.: 0203.7789-230
mobil: 0178.8808013

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