Kita-Tarifstreit: Kommunen bedauern Ablehnung des Schlichterspruchs – Schmerzgrenze bei Städten und Gemeinden längst erreicht

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Der Deutsche Städte- und Gemeindebund bedauert,
dass die Gewerkschaften den Schlichterspruch im Kita-Tarifstreit doch
noch ablehnen. Schon dieser Schlichterspruch geht bei vielen Städten
und Gemeinden an die Schmerzgrenze und sieht deutliche Verbesserungen
für die Betroffenen vor. Bei allem Verständnis für die wichtigen
Aufgaben und Funktionen, die in den Kitas geleistet werden, muss auch
eine Überforderung der Kommunen vermieden werden. „Genau das droht
jetzt, wenn erneut „draufgesattelt“ wird. Der DStGB warnt
insbesondere vor neuen flächendeckenden Streiks, die zu Lasten der
Eltern und Kinder gehen würden. Die Erzieherinnen und Erzieher
sollten sich nicht in die Rolle der „Lokführer im Sozialsystem“
drängen lassen“, sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg
heute in Berlin.

Gerade vor dem Hintergrund der ständig steigenden
Flüchtlingszahlen besteht kaum Verwaltungskapazität auch derartige
Streikfolgen aufzufangen und Alternativen zu entwickeln. In Zeiten
deutlicher politischer und sozialer Herausforderungen müssen etwaige
Streikmaßnahmen das Interesse an einem funktionsfähigen Gemeinwesen
berücksichtigen.

Pressekontakt:
Kontakt:

Franz-Reinhard Habbel
Sprecher des DStGB
Tel.: 030/77307-225
E-Mail: Franz-Reinhard.Habbel@dstgb.de

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