Klimaabkommen stärkt Atomenergie

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Wasserbohrungen
 

Wie das Finanzportal –The Globe and Mail– berichtete, geht die Mehrheit der Analysten von weiter steigenden Uranpreisen aus. Wie fast alle Rohstoffe verlor auch der Uranpreis in den vergangenen Jahren massiv an Wert, was einem Überangebot und der Sorge um das chinesische Wirtschaftswachstum geschuldet war, so die Erklärung der Analysten. Doch nun solle sich das Blatt nachhaltig wenden, da sich die Regierungen auf dem vergangenen globalen Klimagipfel in Paris pro Atomstrom entschieden hätten.

Durch die weitere Reduktion der Treibhausgase werde die Nachfrage nach Kernenergie steigen, gerade aus den Gebieten um Asien. In China und Indien wird noch sehr viel Strom durch luftverschmutzende Kohlekraftwerke hergestellt. China plant seine Kohleabhängigkeit aus diesem Grund massiv zu verringern und setzt vermehrt auf Kernkraftwerke. So plant das Land der Mitte den Bau von sechs bis acht Kernkraftwerken pro Jahr, über die nächsten fünf Jahre. Ähnlich sieht es in Indien aus. Bis zum Jahr 2013 hat das Land gerade einmal 4 % des Stroms aus Kernenergie hergestellt. Dieser Anteil soll bis zum Jahr 2050 auf mindestens 25 % ausgebaut werden. Auch Japan hat bereits vier Reaktoren wieder hochgefahren und kehrt zurück zur Atomkraft. Laut Macquarie-Analyst Stefan Ljubisavljevic ist die Atomenergie nach dem Fukushima Unglück zwar noch mehr in Verruf gekommen, sie biete aber dennoch vielen Nationen die konsistente Grundlaststromversorgung die man brauche.

Der Merrill Lynch-Analyst Oscar Cabrera steht dem Uranpreis ebenfalls sehr positiv gegenüber und begründet dies auch vor allem mit der weiter steigenden Nachfrage aus den Schwellenländern. Deshalb sieht er auch über das Jahr 2018 hinaus anziehende Uran-Notierungen. Das sich Uran mittlerweile wieder als ein ziemlich guter Investitionsort für Ressourcen- und Energieorientierte Investments entwickelt hat sieht auch BMO Nesbitt Burns Analyst Edward Sterck so. Er sagte: „Ich denke, die Aufwärtsbewegung der Uranpreise wird noch viel weitergehen.“

Immerhin konnte sich der Spotpreis für Uran im vergangenen Jahr um durchschnittlich 18 %, von 33 USD auf 39 USD pro Pfund Uran, erhöhen und zeigte sich damit als einer der ganz wenigen Rohstoffe, der steigende Preise verzeichnen konnte. Die Analysten von Merrill Lynch und BMO Nesbitt prognostizieren einen Uranpreis von 60 USD pro Pfund Uran, der bereits innerhalb der nächsten zwei Jahre erreicht werden soll.

Die Überkapazität der Vergangenheit sowie das verheerende Erdbeben in Japan und dem daraus resultierten Tsunami gaben den Startschuss für den massiven Preisverfall von 60 USD im März 2011 auf etwa 28 USD – einem Neun-Jahres-Tief – im Jahr 2014. Natürlich reagierten die Unternehmen mit der Stilllegung von Projekten und einem Stopp der Explorationsarbeiten auf den massiven Preisverfall. Das führe laut Analysten dazu, dass die hohen Lagerbestände von über 20 Mio. Pfund Uran bereits im Jahr 2020 auf nur noch 7,5-10 Millionen Pfund abgebaut werden. Nach Daten der World Nuclear Association wurden im Vergangenen Jahr schätzungsweise rund 150 Millionen Pfund Uran verbraucht. Merrill Lynch prognostiziert einen Uranverbrauch von rund 200 Millionen Pfund bis zum Jahr 2020. Eine Entwicklung von der auch Fission Uranium profitieren sollte. Das weltgrößte börsennotierte Uranbergbauunternehmen Cameco unterzeichnete bereits im vergangenen April einen Fünf-Jahres-Vertrag, um indische Atomreaktoren mit Uran zu versorgen.

In der Uranproduktion ist Kasachstan weltweit führend, gefolgt von Kanada und Australien. Bei den Verbräuchen sind die Vereinigten Staaten führend, gefolgt von Frankreich und China.

Einer der Profiteure dieser positiven Uranaussichten sollte das Unternehmen Fission Uranium (ISIN: CA33812R1091 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,34988,Mines_und_Money_London_2015/?v=295256 -) sein, die erst kurz vor Weihnachten mit einer Meldung mit Signalwirkung aufwarten konnte. Das Unternehmen unterzeichnete eine Absichtserklärung (–Letter of Intent–) mit der chinesischen CGN Mining Company Limited, die direkt in Fission investiert. Dies ist das erste Mal, das sich ein chinesisches Unternehmen direkt in ein kanadisches Unternehmen einkauft! Laut Abkommen haben sich Fission und CGN Mining darauf geeinigt, eine Privatplatzierung in Höhe von 82.226.059 CAD durchzuführen. Nach Abschluss der Transaktion besitzt CGN Mining rund 96.736.540 Stammaktien des Unternehmens zum Preis von 0,85 CAD. Zusätzlich verpflichtet sich CGN Mining 35 % der zukünftigen Uran-Produktion von Fission zu kaufen. CGN Mining gehört zur staatseigenen China General Nucklear Power Corp.

Ungeachtet dessen, wächst Fissions –Patterson Lake South—Projekt im Athabasca Becken in Saskatchewan immer weiter. Beim Sommerbohrprogramm 2015 konnten bei 16 von 17 Bohrlöchern Mineralisierungen festgestellt werden. Das Bohrloch PLS 15-439 mit einer Mineralisierung von 11,03 % U3O8 war eines der Spitzenbohrlöcher. In Kürze soll ein weiteres 11.000 Meter umfassendes und etwa sieben Millionen CAD teures Bohrprogramm gestartet werden. Bisher beherbergt Fissions Liegenschaft laut NI 43-101 Report mehr als 113 Millionen Pfund Uran, eine gewaltige Menge im Top-Urangebiet. (Hier finden Sie ein aktuelles Interview mit Ross McElroy von der Mines and Money 2015 in London: http://www.commodity-tv.net/c/mid,34988,Mines_und_Money_London_2015/?v=295215).

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

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