Kölner Stadt-Anzeiger: Günter Wallraff zum Fall Dogan Akhanli: „Türkei auf dem Weg zum Unrechtsstaat“

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Günter Wallraff zum Fall Dogan Akhanli: „Türkei auf
dem Weg zum Unrechtsstaat“ Köln. „Mit Entsetzen“ hat der Kölner
Journalist und Menschenrechtler Günter Wallraff die Rücknahme des
Freispruchs für Dogan Akhanli in der Türkei aufgenommen. Wallraff
äußert sich im „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe). Ein
Istanbuler Revisionsgericht hatte die Aussagen von Entlastungszeugen
für den türkischstämmigen Kölner Schriftsteller zurückgewiesen, der
beschuldigt wird, 1989 in der Türkei an einem Raubüberfall mit
Raubmord beteiligt gewesen zu sein. „Die Türkei hat“, so Wallraff
weiter, „eine Mitgliedschaft in der EU anscheinend abgeschrieben,
geht den Weg in die Islamisierung und wird zu einem bekennenden
Unrechtsstaat. Das Land scheint es nicht mehr nötig zu haben, sich an
irgendwelche Menschenrechtsstandards zu halten. Stattdessen werden
kritische Intellektuelle willkürlich kriminalisiert.“ Akhanli selbst
sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, er fühle sich „wie in einem
falschen Film“.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Produktion
Telefon: 0221 224 3157

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