Köln: Nach Angriffen auf Frauen am Hauptbahnhof fordert Freier Wähler Ende der Heuchelei.

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(Köln Rodenkirchen) Torsten Ilg ist sauer. Der Kölner Kommunalpolitiker der Freier Wähler fordert Maßnahmen gegen organisierte Verbrecherbanden zum Schutz der Bürger auf öffentlichen Plätzen, sowie eine auch auf Gruppen und Ethnien bezogene Kriminalstatistik: „Wer behauptet, dass ein solcher Vorfall wie in der Silvesternacht nicht vorauszusehen war, betreibt Heuchelei“, so Ilg heute zu Vertretern der Presse. Für den Rodenkirchener Bezirksvertreter der Freien Wähler steht Köln schon seit langem „im Fadenkreuz“ des organisierten Verbrechens. Er fordert drastische Maßnahmen und eine Überwachung öffentlicher Plätze.
Die Freien Wähler in Rodenkirchen machen sich angesichts der steigenden Gefahren durch gewaltbereite Gruppen und Islamisten schon lange große Sorgen um die Sicherheitslage in ihrem Stadtbezirk: „Die Reduzierung der Bedrohung die durch kriminelle Banden, oder terroristische Aktivitäten entsteht, ist derzeit besonders vordringlich zu betrachten. Auf dem “Kölnberg“ leben mehr als 4000 Männer, Frauen und Kinder aus etwa 60 Nationen, teilweise in großer Sorge. Denn der “Kölnberg“ gilt leider auch als Rückzugsgebiet für Kleinkriminelle und das organisierte Verbrechen. Dies bestätigt auch die Kölner Polizei.
Durch die neuerlichen Vorfälle am Kölner Hauptbahnhof an Silvester sieht sich Torsten Ilg von den FREIEN WÄHLERN erneut bestätigt: „Ich habe bereits am 07.12.2015 unter dem Eindruck der Terroranschläge von Paris, in der BV-Sitzung von Rodenkirchen eine entsprechende Anfrage gestellt. Darin fordere ich die Verwaltung auf, die Öffentlichkeit über aktuell geplante Maßnahmen und polizeiliche Erkenntnisse zu informieren. Beispielsweise ob in „sozialen Brennpunkten“ des Stadtbezirks, derzeit verstärkt Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen von öffentlichen Plätzen geplant sind. Eine Antwort der Verwaltung steht allerdings noch aus“, so Ilg in einer heutigen Pressemitteilung. Außerdem forderte der Vertreter der Freien Wähler in seiner Anfrage auch Auskunft darüber, ob die diesbezüglich gesammelten Erkenntnisse der Stadt Köln, stärker als bisher mit der Polizei, dem Innenministerium und dem Verfassungsschutz ausgetauscht werden. „Nur durch größtmögliche Transparenz und Präsenz der Sicherheitskräfte schaffen wir Vertrauen und bekämpfen nachhaltig die begründeten Ängste der Menschen“, so Ilg. –
Torsten Ilg fordert seit längerem auch eine detailliertere Kriminalitätsstatistik insgesamt, z.B. bei der Erfassung von Hasskriminalität: „Es gibt auch Straftaten die eine gewisse, auf Gruppen oder Ethnien bezogene Tendenz, bzw. Auffälligkeit vermuten lassen. Dies gilt insbesondere in Bezug auf Straftaten die gegen Frauen und Minderheiten wie Homosexuelle gerichtet sind. Hier sollten wir die Statistik entsprechend verfeinern um bereits im Vorfeld besser reagieren zu können.“ Torsten Ilg sitzt für die FREIEN WÄHLER in der Bezirksvertretung von Rodenkirchen.

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