Kölner Stadt-Anzeiger: Bundespolizei untersagte ihrem Vertreter Teilnahme an Pressekonferenz zur Sicherheit an Karneval in Köln – Gründe unklar

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Köln. Die gemeinsame Pressekonferenz von Stadt und
Polizei am Montag zum Sicherheitskonzept für die Karnevalstage in
Köln wird zum Politikum. Dem Präsident der Bundespolizeidirektion
Sankt Augustin, Wolfgang Wurm, ist nach Informationen des „Kölner
Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch-Ausgabe) die Teilnahme an der Veranstaltung
vom Bundespolizeipräsidium in Potsdam untersagt worden. Zur großen
Überraschung der übrigen Konferenzteilnehmer, darunter Kölns
Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Polizeipräsident Jürgen
Mathies, hatte Wurm am Montagmorgen seine Zusage für die
Veranstaltung kurzfristig zurückgezogen. Die Gründe für die
Entscheidung sind unklar. Sie sollen auch Wurm nicht mitgeteilt
worden sein. Insider spekulieren über einen möglichen Zusammenhang
mit der Polizei-Schelte von Innenminister Thomas de Maizière (CDU)
nach den Silvesterereignissen. Das Bundespolizeipräsidium untersteht
dem Bundesinnenministerium. Auf Anfrage wollte sich der Sprecher der
Direktion Sankt Augustin, Jens Flören, nicht näher zu der Absage
seines Behördenleiters äußern. Er sagte nur: „Herr Wurm war
kurzfristig verhindert.“ Dies werde aber keinen Einfluss auf den
Einsatzverlauf an Karneval haben.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

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