Kölner Stadt-Anzeiger: Erzbischof Koch verteidigt gemeinsamen Auftritt mit AfD-Vize von Storch beim „Marsch für das Leben“

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Der katholische Erzbischof von Berlin, Heiner Koch,
hat einen gemeinsamen Auftritt mit der stellvertretenden
AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch beim „Marsch für das Leben“ an
diesem Samstag verteidigt. Er nehme an der vom christlichen
„Bundesverband Lebensrecht“ organisierten Kundgebung vor dem Berliner
Reichstag mit anschließendem Umzug teil, „um die zu stärken, die sich
für den Schutz des Lebens engagieren“, sagte Koch dem „Kölner
Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Aufgabe). Dazu gehörten „Menschen, die in
unterschiedlichen Parteien engagiert“ seien, betonte Koch. Im vorigen
Jahr war von Storch beim Marsch für das Leben in der ersten Reihe
gelaufen, direkt neben Hauptorganisator Martin Lohmann. Ohne die
AfD-Politikerin namentlich zu erwähnen, grenzte Koch sich von ihr und
ihrer Partei ab und verwies auf das erst vor wenigen Tagen von ihm
selbst mitbegründete „Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes
Berlin“. Die Gründungserklärung spricht von der Sorge, „dass
rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen das Thema Flucht
und Migration derzeit nutzen, um Feindseligkeit zu schüren und die
freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage zu stellen“. Das von
katholischer und evangelischer Kirche, DGB und Diakonie in Berlin
initiierte Bündnis wendet sich nach eigenen gegen fremdenfeindlichen
Hass und Gewalt. „Ich engagiere mich für die Entfaltung des
menschlichen Lebens besonders da, wo es gefährdet ist“, sagte Koch.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

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