Kölner Stadt-Anzeiger: Experte rügt Sicherheitslage am Kölner Hauptbahnhof – „Das einzig gute ist die Wurst“

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Experten haben nach den Übergriffen in der
Silvesternacht die Sicherheitslage am Kölner Hauptbahnhof scharf
kritisiert. „Das einzige, was am Hauptbahnhof gut ist, ist die Wurst
am Bahnsteig“, sagte Joachim Kersten, Forschungsprofessor an der
Deutschen Hochschule der Polizei in Münster, dem „Kölner
Stadt-Anzeiger (Donnerstag-Ausgabe). Ein Sicherheitskonzept sei
offensichtlich nicht vorhanden, „sonst würde es dort nicht so viele
Vorfälle geben“. Die große Zahl von Diebstählen sei ein „besonderes
Problem von Köln“, so der Kriminologe.

Frank Neubacher vom Institut für Kriminologie der Uni Köln
forderte eine größere Polizeipräsenz, für minderjährige Täter könne
zudem der Einsatz von Sozialarbeitern hilfreich sein. „Man muss auf
allen Ebenen vorgehen“, so der Wissenschaftler. Es sei zwar
nachvollziehbar, dass die Polizei die Videoüberwachung ausweiten
möchte. Eine Straftat verhindern würden Kameras aber in der Regel
nicht, sie könnten lediglich bei der Strafverfolgung und bei
polizeilichen Lageeinschätzungen nutzen.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

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