Kölner Stadt-Anzeiger: Hofreiter: Einschränkungen beim Familiennachzug sind unmenschlich

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Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Anton
Hofreiter, hat der Bundesregierung eine verfehlte Flüchtlingspolitik
vorgeworfen. „Das Asylpaket II ist ein weiterer Beweis für die
Unfähigkeit dieser Bundesregierung mit der aktuellen Fluchtkrise
umzugehen“, sagte der Grüne dem „Kölner Stadt-Anzeiger“
(Freitag-Ausgabe). Das Gesetzespaket sorge weder dafür, dass der
Antragsstau beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, noch werde
das Verfahren beschleunigt. „Anstatt Lösungen zu finden, setzt die
große Koalition auf weitere Verschärfungen als Mittel der
Abschreckung und Abschottung.“ Besonders kritisiert Hofreiter die
Einschränkungen beim Familiennachzug. „Es ist unmenschlich, Familien
in Not zu trennen. Das Verbot treibt in Syrien zurückgebliebene
Frauen und Kinder in ihrer Verzweiflung doch erst recht in die Hände
von kriminellen Schleppern und auf den lebensgefährlichen Weg übers
Mittelmeer nach Europa.“ Familien zu trennen sei auch
integrationspolitisch kontraproduktiv: „Wie sollen sich junge Männer
denn hierzulande integrieren, wenn sie von ihren Familien getrennt
werden?“, fragt Hofreiter.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

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